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Franchise and legitimacy
an analysis with reference to England's history of electoral law
Anne-Kathrin Lindner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johann Wimmer
DOI
10.25365/thesis.11139
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30074.59461.107462-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit untersuche ich die Frage, wie das demokratische Wahlrecht legitim, d.h. auf Basis der Werte Freiheit, Gerechtigkeit und „Akzeptierbarkeit“, verteilt werden kann. Anhand des Beispiels der englischen Wahlrechtsentwicklung zeige ich auf, auf welchen Voraussetzungen und Einschränkungen das Wahlrecht basieren kann. Indem ich die zugrundeliegenden Prinzipien dieser Qualifikationen untersuche und systematisiere, entwickle ich ein Gerüst, dass eine umfassende theoretische Analyse ermöglicht und dadurch Schlussfolgerungen zulässt, die nicht nur für England sondern für das demokratische Wahlrecht allgemein von Bedeutung sind: Staatsbürgerschaft in Kombination mit bestimmten Aufenthalts- oder Wohnsitzqualifikationen können legitim sein. Das gilt auch für die Festlegung eines Mindestalters und die Voraussetzung relativer geistiger Gesundheit. Nicht legitim ist jedoch der Entzug des Wahlrechts auf Basis von Verbrechen, Wehrdienstverweigerung, Armut oder Geschlecht.
Abstract
(Englisch)
In the present paper I aim to analyse how the franchise can be distributed legitimately, i.e. according to the principles of freedom, equality and reasonable acceptability. For this purpose I use the example of the English history of electoral law in order to gain insights into actual franchise patterns. By systematizing the underlying justifications of the so-found qualifications I develop an analytical framework that can be used to assess the legitimacy, not only of the English suffrage but of any potential distribution of voting rights. The key conclusions are that a certain combination of citizenship/residence qualifications is legitimate, as are minimum age and mental sanity requirements. However, the exclusion of prisoners, conscientious objectors, or disenfranchisement based on property and sex can not be justified.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
franchise legitimacy England freedom equality reasonable acceptability electoral law
Schlagwörter
(Deutsch)
Wahlrecht Legitimität Geschichte England Freiheit Gleichheit "reasonable acceptability"
Autor*innen
Anne-Kathrin Lindner
Haupttitel (Englisch)
Franchise and legitimacy
Hauptuntertitel (Englisch)
an analysis with reference to England's history of electoral law
Paralleltitel (Deutsch)
Wahlrecht und Legitimität ; eine Analyse am Beispiel der englischen Wahlrechtsentwicklung
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
139 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Johann Wimmer
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.45 Politische Philosophie ,
89 Politologie > 89.05 Politische Theorie ,
89 Politologie > 89.32 Staatsformen, Regierungsformen ,
89 Politologie > 89.35 Demokratie ,
89 Politologie > 89.41 Staat und einzelne Gruppierungen ,
89 Politologie > 89.42 Staat und Bürger ,
89 Politologie > 89.51 Parlament ,
89 Politologie > 89.57 Politische Beteiligung
AC Nummer
AC08322184
Utheses ID
10051
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
