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Bonus vs. dismissal
a meta-analysis of incentives for executives
Karoline Zobler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Franz Wirl
DOI
10.25365/thesis.11208
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29696.44694.548961-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Managerboni wird oft nachgesagt, nichts mit der durch den Manager erbrachten Leistung gemeinsam zu haben. Es ist eine große Herausforderung für Unternehmen Anreizsysteme, die das Unternehmensergebnis verbessern, zu implementieren.
Da zu diesem Thema bereits zahlreiche Literatur erschienen ist, wurde versucht, anhand einer Metaanalyse über sechzig Studien die Effizienz von positiven und negativen Anreizen, also Prämien und Kündigung, festzustellen. Die Absicht der Arbeit war es, das zweckdienlichere System zu ermitteln, also jenes, das zu einem besseren Unternehmensergebnis führt.
Interessanterweise haben negative Anreize in den untersuchten Studien immer einen positiven Effekt auf das Unternehmensergebnis, wohingegen positive Anreize relativ gesehen am öftesten gar keinen Effekt haben. Es gibt eine starke Korrelation zwischen dem verwendeten Anreizschema und dem Effekt auf das Unternehmens-ergebnis.
Die Ergebnisse der logistischen Regression bestätigen, dass positive Anreize die Chancen auf einen positiven Effekt verringern; sie erhöhen hingegen die Chancen auf keinen Effekt auf das Unternehmensergebnis. Im Gegensatz dazu steigern negative Anreize die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Effekt auf das Unternehmensergebnis, während sie die Wahrscheinlichkeit für keinen Effekt senken.
Der vorliegenden Analyse zufolge ist also die Androhung von Kündigung rein wirtschaftlich betrachtet das nützlichere System, wenn ein positiver Effekt von Anreizen auf das Unternehmensergebnis erreicht werden soll.
Zusätzlich beabsichtigte die Diplomarbeit festzustellen, welche Faktoren die Umsetzung eines bestimmten Anreizschemas begünstigen. Mit Hilfe einer Korrelationsanalyse wurden Zusammenhänge und Unterschiede zwischen Branchen, Ländern, Kontinenten, Regionen und Zeitabschnitten, in denen die Primärstudien erstellt wurden, in Hinsicht auf die verwendeten Anreizsysteme und Kennzahlen, anhand derer das Unternehmensergebnis gemessen wurde, als auch den gemessenen Effekt von Anreizen, ermittelt.
Appendices
182
Der Korrelationsanalyse zufolge korrelieren das Land und die Branche einer Studie am stärksten mit dem Anreizsystem, den Unternehmenskennzahlen und dem gemessenen Effekt auf das Unternehmensergebnis.
Andererseits gibt es keine oder nur schwache Korrelationen zwischen dem Kontinent und dem Zeitabschnitt einer Studie und dem Anreizsystem, den verwendeten Unternehmenskennzahlen und dem Effekt auf das Unternehmensergebnis.
Wie vorherzusehen war, verringern Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass negative Anreize implementiert werden, die Chancen auf positive Anreize und umgekehrt.
Gewerbliche, finanzielle und öffentliche Branchen verringern die Wahrscheinlichkeit, dass negative Anreize verwendet werden, während sie die Chancen auf positive Anreize steigern. Im Gegensatz dazu erhöhen die Branchen Sport und Energie-versorgungsunternehmen die Wahrscheinlichkeit, dass negative Anreize angewandt werden, wohingegen sie die Chancen auf positive Anreize verkleinern.
Handelt es sich um eine amerikanische oder asiatische Studie, werden die Chancen auf positive Anreize erhöht und die Chancen auf negative Anreize verringert. Ost- oder westeuropäische Studien hingegen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass negative Anreize implementiert werden, während sie die Wahrscheinlichkeit für positive Anreize verkleinern.
Studien, die nach dem Jahr 1990 verfasst wurden, unterliegen eher der Wahrscheinlichkeit, dass positive Anreize untersucht werden und haben eine geringere Chance auf negative Anreize.
Abstract
(Englisch)
Executive compensation is often rumored to be unrelated to firm performance or to be connected with short-term rather than long-term profitability. Business companies face the challenge of implementing effective incentives for their executives that have a positive impact on firm performance.
Inferior firm performance can be based on incompetence of managers, insufficient incentives for managers, or both. Antidotes include replacing incumbents with more skilled managers, establishing the right incentives or a combination of the two. These amendments are often considered as complementary.
By means of a meta-analysis of sixty studies, the thesis investigated the efficiency of the two major incentive systems positive vs. negative incentives, i.e. bonus vs. dismissal. Its major aim was to identify the more useful framework from an economic point of view and bring to light which one leads to better firm performance.
Interestingly, disincentives always have a positive effect on firm performance according to the analysis. Relatively, positive incentives are the type that most frequently has no effect on firm performance. There is a strong correlation between the incentive type and its effect on firm performance.
The estimates of the logistic regression confirm that positive incentives reduce the odds of a positive effect on firm performance. They increase the odds of no effect.
Conversely, negative incentives increase the odds of a positive effect whereas they decrease the odds of no effect.
According to the present analysis, dismissal seems to be the more useful framework of incentives from an economic point of view in order to achieve a positive effect on firm performance.
Additionally, the thesis intended to identify the relevant factors affecting the implementation of a particular incentive scheme. The correlation analysis finds associations and differences across industries, countries, continents, regions, and time periods regarding the incentive type, its effect on firm performance, and how company performance is measured.
Appendices
180
According to the correlation analysis, the country and the industry of a study show the strongest correlations with the type of incentive and performance measures used, as well as the effect on firm performance detected.
On the other hand, there are no or merely weak correlations between the continent as well as the time period the paper was composed in and the incentive type and performance measures employed or the effect measured.
Predictably, the factors that increase the odds of negative incentives being employed reduce the odds of positive incentives being used and vice versa.
The commercial, financial and public industries reduce the odds of negative incentives while they increase the odds of positive incentives being employed. The sports and utility industries increase the odds of negative incentives whereas they decrease the odds of positive incentives being used.
The odds of negative incentives are reduced and the odds of positive incentives are increased if a study is American or Asian. An Eastern or Western European paper increases the odds of negative incentives being employed while it decreases the odds of positive incentives.
Post-1990s studies result in reduced odds of negative incentives being investigated whereas they cause increased odds of positive incentives.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
incentives Bonus Dismissal compensation Executives Manager Firm Performance Meta-Analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Anreize Bonus Prämien Kündigung Führungskräfte Manager Metastudie Metaanalyse
Autor*innen
Karoline Zobler
Haupttitel (Englisch)
Bonus vs. dismissal
Hauptuntertitel (Englisch)
a meta-analysis of incentives for executives
Paralleltitel (Deutsch)
Prämien vs. Kündigung: Eine Metastudie über Anreize für Führungskräfte
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
X, 183 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Franz Wirl
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.00 Betriebswirtschaft: Allgemeines ,
85 Betriebswirtschaft > 85.06 Unternehmensführung ,
85 Betriebswirtschaft > 85.50 Personalwirtschaft, Arbeitsökonomik: Allgemeines ,
85 Betriebswirtschaft > 85.69 Personalwirtschaft, Arbeitsökonomik: Sonstiges ,
85 Betriebswirtschaft > 85.99 Betriebswirtschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC08274635
Utheses ID
10112
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
