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Weiterlernen in der Pension
Bernhard Santa
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Monika Linhart
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.11372
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29831.83412.475970-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund/ Ziel und Zweck: Seitens der Politik und der Gesellschaft zeigt sich ein gewisses Interesse, das sich in einem Schlagwort wie „Lebenslanges Lernen“ ausdrückt, an einem Ausbau der Möglichkeiten, Menschen aller Altersstufen an einem Lernprozess zu beteiligen. Zwar immer mehr, aber immer noch zu wenige Menschen sind bereit, sich nach ihrer Pensionierung weiterzubilden. Wie der Prozess einer Entscheidung zum Weiterlernen entsteht, ist bisher noch nicht erforscht worden. Im Zuge der vorliegenden Diplomarbeit sollten vorläufige Antworten gefunden werden, ob dieser Prozess in Zusammenhang mit der Angst vor einer Demenz, Angst vor sozialer Isolation oder aber mit dem Erfüllen von Jugendträumen steht. Kontakt, Erkennen der Bedürfnisse, Beratung und Unterstützung durch die Pflege sollte dargestellt werden, um die geistige Gesundheit älterer Menschen zu erhalten und zu fördern und letztlich um einer sozialen Isolation entgegen zu wirken. Methode: Es wurden 9 Interviews mit Besuchern von Fortbildungskursen, Volkshochschulkursen und Universitätslehrgängen vom 09.07.2008 bis 26.06.2009 geführt und nach der Grounded Theory nach Straus und Corbin analysiert. Des Weiteren wurden Aussagen aus einem Experteninterview mit eingearbeitet. Erkenntnisse: Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass die Angst vor Demenz weniger als die Angst vor sozialer Isolation im Vordergrund steht. Die Erfüllung von Jugendträumen wurde bis jetzt nur am Rande erwähnt. Vielmehr wurde die Motivation positiv formuliert, in welcher der Wunsch, geistige Gesundheit zu erhalten und die Beschäftigung in Gruppen mit Freunden betont wurde. Implikationen: Der Pflege, die Menschen betreut, kommt eine wichtige Rolle im Zugang, in der rechtzeitigen Diagnostik, der Beratung und in der Vorsorge zu, um das Wohlbefinden des Einzelnen zu erhöhen und die geistige Selbstständigkeit im Alter und damit den persönlichen Selbstwert möglichst lange zu erhalten. Einige Aussagen, die mit den Pflegediagnosen nach NANDA verknüpft werden konnten, unterstreichen diese Bedeutung für die Pflege. „Weiterlernen in der Pension“ könnte so in Betracht gezogen werden, um die Mittlerstellung der Pflege zwischen den älteren Menschen, der Politik und den unterschiedlichen Bildungsangeboten wie Volkshochschule und Universität darzustellen.
Abstract
(Englisch)
Background / aim Politics and society seem to show a certain interest in the slogan “lifelong learning” and to make it possible for people of all ages to be part of a learning process. Although there is an increasing amount of elderly people who acquire knowledge after their retirement, the number is still not high enough. There has not been any research on the question why people carry on studying after their retirement. In my paper I am trying to find answers whether further studying has to do with fear of dementia, fear of social isolation or is the fulfilment of childhood dreams. Making contact, recognizing the needs, advice and support through medical care should be shown in order to maintain and encourage the mental health status of elderly people and above all to avoid social isolation. Methods Nine interviews were carried out with participants of training courses, adult evening classes and university classes between 09.th of July 2008 and 26.th of June 2009 and later analyzed according to the Grounded Theory of Straus and Corbin. Included also are statements from an interview with some experts. Results My temporary results show that the primary reason seems more to be fear of social isolation than of dementia. The fulfilment of childhood dreams seems to be of little importance. What seems to be aimed at is to keep mentally healthy and be engaged with a group of friends. Implications Caregivers have an important role in accessing, diagnosing, counselling and preventing in order to increase the well being of the individual and to help maintain mental independence in old age together with people’s self respect. This is also emphasized by some statements which have been tied together with nursing diagnosis according to NANDA. “To carry on studying after retirement” may be seen as a link between caring for the elderly, politics and adult education.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Altern Bildung Demenz Lebenslanges Lernen
Autor*innen
Bernhard Santa
Haupttitel (Deutsch)
Weiterlernen in der Pension
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
98 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Monika Linhart
Klassifikation
71 Soziologie > 71.36 Alterssoziologie
AC Nummer
AC08323211
Utheses ID
10260
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
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