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The European emissions trading system
Georg Schmircher
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Wolfgang Weigel
DOI
10.25365/thesis.11460
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30411.20011.388454-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die folgende Diplomarbeit behandelt das theoretische Design und die praktische Ausgestaltung des EU Emissionshandels. Das theoretische Konzept handelbarer Umweltlizenzen wurde schon 1968 von John H. Dales entwickelt. In der ökonomischen Literatur wird es überwiegend positiv bewertet. Allerdings wird der Implementierungsprozess durch wichtige Voraussetzungen, beispielsweise niedrige Transaktionskosten, kompliziert. Während der ersten Handelsperiode kam es zu einer Reihe ernster Probleme. Der dezentralisierte Ansatz, die Mitgliedsstaaten selbst über die Anzahl der bereitgestellten Zertifikate und die Allokationsformeln entscheiden zu lassen führte zu einer erheblichen Überallokation und zu einem scharfen Kursverfall. Hohe Gewinne energieintensiver Unternehmen gefährdeten die Glaubwürdigkeit des Systems, andererseits hatte die Gefahr von Wettbewerbsnachteilen einen vorsichtigen Umgang mit strengen Regulierungen zur Folge. Das EU Emissionshandelssystem ist das erste Handelssystem mit Umweltzertifikaten dieser Größe und Internationalität, einige Anlaufschwierigkeiten sind deshalb nicht überraschend. Während der zweiten Handelsperiode konnte das Handelssystem stabilisiert werden, die Preisentwicklung verläuft seitdem relativ konstant. Die geplanten Änderungen für die dritte Handelsperiode ab 2013 geben Grund für weiteren Optimismus. Das EU Emissionshandelssystem könnte nun endlich seine potenzielle Stärke der Kosteneffizienz ausspielen und zu einem mächtigen Werkzeug der europäischen Klimapolitik werden.
Abstract
(Englisch)
The following thesis deals with the theoretical functionality and the practical design of the European Emissions Trading System. The theoretical concept of environmental trading systems was invented by John H. Dales in 1968. It is usually judged very positively in economic literature, but it also requires some preconditions like low transaction costs that complicate the implementation process. During its first period, the European Emission Trading System, established in 2005, faced a variety of serious troubles. The decentralised approach to let member states decide about the number of allocated certificates as well as about the allocation formulas resulted in an extensive over-allocation of emission permits and a sharp price drop down to a few cents per CO2 certificate. Windfall profits endangered the credibility of the system. The threat of carbon leakage, on the other hand, resulted in a cautious handling of severe regulations. The EU ETS is the first trading system of its size and internationality. Therefore, initial troubles are not surprising. The trading system and the price development have stabilised during the second trading period. Planned alterations for the third trading period, which starts in 2013, give further reasons for optimism that the EU ETS can finally develop its advantage of cost-efficiency and become a powerful tool of the European climate policy.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Emissions Trading System EU Environmental economics
Schlagwörter
(Deutsch)
Emissionshandel EU Umweltökonomie
Autor*innen
Georg Schmircher
Haupttitel (Englisch)
The European emissions trading system
Paralleltitel (Deutsch)
Das Europäische Emissionshandelssystem ; theoretische Analyse und praktische Erkenntnisse
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
VII, 70, vii S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Wolfgang Weigel
Klassifikationen
43 Umweltforschung > 43.30 Umweltpolitik ,
83 Volkswirtschaft > 83.63 Volkswirtschaftliche Ressourcen, Umweltökonomie
AC Nummer
AC08729878
Utheses ID
10343
Studienkennzahl
UA | 140 | | |
