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East of Suez. Die literarische Repräsentation des britischen Empires in den Kurzgeschichten von W. Somerset Maugham
Johanna Steinberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ernst Grabovszki
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.11517
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29202.93976.783855-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
William Somerset Maugham, britischer Autor und Dramatiker (25. Jänner 1874–16. Dezember 1965) praktizierte die Kunst des Geschichtenerzählens mittels klarer und einfacher Prosa. Nach seiner eigenen Auffassung war er weder ein großer Stilist noch experimentierte er mit neuen narrativen Formen. Hochbegabt im gesellschaftlichen Umgang, mehrsprachig und weitgereist bewies er besonderen Spürsinn für die Beobachtung und die Dokumentation der Sitten, Umgangsformen und des Verhaltens der Menschen in vielfältigen Umgebungen. Maugham entsprach perfekt dem Image des „British gentleman abroad” - ein Image das immer noch weltweit anerkannt und gepflegt wird. Gleichzeitig hatte er eine starke Verbindung zu Frankreich, dem Land seiner Geburt, und er verbrachte einen großen Teil seiner Lebenszeit damit, die britsichen Kronkolonien zu bereisen. Er war weder ein lautstarker Befürworter des „British Imperialism“ – im Gegensatz zu Kipling – noch, wie George Orwell, ein scharfer Kritiker dieses Systems. Seinem literarischen Vorbild Guy de Maupassant folgend, hat Maugham einen bewussten Aufwand unternommen, die Menschen zu beobachten und so darzustellen, wie sie tatsächlich waren. In den Jahren 1916-18, 1921 und 1925-26 hatte Maugham die britischen Kolonien von British Malaya und British North Borneo weitgehend bereist, hatte die Bewohner dieser Kolonien kennen gelernt, mit ihnen gelebt und ihr soziales Leben beobachtet. Seine Begegnungen lieferten Maugham das Material für zahlreiche Kurzgeschichten, die nicht nur in der englisch-sprachigen Welt weite Verbreitung fanden. Sie liefern ein anschauliches Porträt der Kolonialgeselllschaft des späten britischen Empires im Fernen Osten und offenbaren nicht nur Maughams Sicht dieser Gesellschaft, sie illustrieren, wie sich die Mitglieder dieser Gesellschaft selbst gesehen haben. Das in ihnen dargestellte Bild der Gesellschaft in den Kolonien trug maßgeblich zum (Selbst-)Verständnis und zur Wahrnehmung der Engländer und Engländerinnen im Fernen Osten bei. Die Summe der Kurzgeschichten liefert eine wertvolle Dokumentation der Sozialgeschichte der Engländer in British Malaya und diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt, die literarische Repräsentation des britischen Empires sowie die Repräsentation des Fremden in den Kurzgeschichten Somerset Maughams zu untersuchen. Abschließend liefert die Arbeit eine Zusammenfassung und Einordnung Maughams Literatur innerhalb des Genres der Kolonialliteratur.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Imagologie Nationalcharakter Maugham Empire Repräsentation
Autor*innen
Johanna Steinberger
Haupttitel (Deutsch)
East of Suez. Die literarische Repräsentation des britischen Empires in den Kurzgeschichten von W. Somerset Maugham
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
105 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ernst Grabovszki
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.03 Methoden und Techniken der geisteswissenschaftlichen Forschung
AC Nummer
AC08282492
Utheses ID
10394
Studienkennzahl
UA | 393 | | |
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