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Der Erwerb der spanischen Sprache im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes mit dem Mobilitätsprogramm Erasmus in Murcia
Alexandra Machacek
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Peter Cichon
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.11549
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30422.20063.918665-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Jährlich ermöglicht das Mobilitätsprogramm Erasmus über 180 000 StudentInnen den Aufenthalt in einem anderen Land um die Kultur und nicht zuletzt auch die Sprache zu lernen. Dabei stellt sich aus der sprachwissenschaftlichen Perspektive die Frage, wie man einen solchen Aufenthalt am besten nutzen kann, um möglichst viel davon zu profitieren. Zweifelsohne wurde schon sehr viel über das Spracherlernen im Klassenzimmer sowie in einer migratorischen Situation publiziert, über die Sondersituation „Erasmusstudent/in“ wurde bis jetzt noch nicht viel geschrieben. In einer qualitativen Studie während des Auslandsaufenthaltes in Spanien wurde daher nachgeforscht, welche Faktoren in welchem Ausmaß ausschlaggebend sind für einen erfolgreichen Erwerb der spanischen Sprache, sowie welche sprachlichen Komplikationen nach einem Jahr dennoch bestehen bleiben. Wie sich zeigt, ist nicht so sehr das Studium in der anderen Sprache ausschlaggebend, sondern mehr noch das „Leben“ der Sprache im Alltag: Durch das Konsumieren der Medien, durch das Aufbauen eines sozialen Netzwerkes etc. Entscheidend ist dabei das individuelle Interessensfeld des/der Studenten/in, sowie der Notwendigkeitsgrad der Anwendung der Sprache. Ein jeder wird mit jenem Vokabular vertraut, welches im Erasmus-Alltag überlebensnotwendig ist, z.B. jegliches Vokabular für Administration, Lebensmittel und auch Mobilität. Aus grammatikalischer Sicht zeigt sich, dass, in diesem Fall vor allem für StudentInnen mit germanischer Muttersprache, bestimmte Probleme nach einem sechsmonatigen Aufenthalt trotz größter Anstrengungen bestehen bleiben, dies sind in erster Linie grammatikalische Erscheinungen, die in der Muttersprache nicht vorhanden sind. Eine weitere Erkenntnis, die dieser Studie entnommen werden kann ist, dass auch der individuelle Charakter eines/r Studenten/in ausschlaggebend für den Lernerfolg ist. Aus all den gewonnen Daten schließlich lässt sich ein Konzept zur Vorbereitung erstellen sowie zur erfolgreichen Nutzung der Möglichkeit eines Erasmusaufenthaltes.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Spracherwerb Spanisch Erasmus Mobilität Psycholinguistik
Autor*innen
Alexandra Machacek
Haupttitel (Deutsch)
Der Erwerb der spanischen Sprache im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes mit dem Mobilitätsprogramm Erasmus in Murcia
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
107 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Cichon
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.30 Psycholinguistik: Allgemeines ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.20 Romanische Sprachen und Literaturen: Allgemeines
AC Nummer
AC08318790
Utheses ID
10425
Studienkennzahl
UA | 236 | 352 | |
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