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Schulungsprogramme für pflegende Angehörige
Claudia Pasch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Vlastimil Kozon
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.11613
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30334.49957.789563-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Ausschlaggebend für das Thema dieser Diplomarbeit war die Frage, einer älteren Dame, während eines Erste-Hilfe Kurses, ob man richtige Hebe- und Tragetechniken für die Altenpflege ebenfalls erlernen kann. Pflegeschulungen sind in Niederösterreich Mangelware, obwohl rund 80 % der Pflege zu Hause von Laien übernommen wird. Meistens kommt es durch fehlende Information und Wissen derselben zu einer massiven physischen und psychischen Belastung. Ziel: Anhand vom Belastungserleben der pflegenden Angehörigen wird versucht, ein neues Schulungsprogramm zu erstellen. Dieser Kurs soll dadurch besser auf die Anliegen und Bedürfnisse der Pflegenden eingehen und ihnen merkbar Entlastung bieten. Methode: Mittels der zusammenfassenden Inhaltsanalyse nach Mayring wird die gefundene Literatur bearbeitet. Die Literaturrecherche erfolgte über diverse Suchmaschinen, wissenschaftliche Datenbanken, e-journals sowie dem Katalog der Universitätsbibliothek Wien. Weiters wurden die drei größten Organisationen Niederösterreichs im Bereich der Hauskrankenpflege - Hilfswerk, Volkshilfe und Rotes Kreuz - über deren Angebote bei Pflegeschulungen befragt. Erkenntnisse: Die Belastungen der pflegenden Angehörigen haben sich in den letzten Jahren nur gering verändert. Die Pflegeschulung für Laien wird in Niederösterreich kaum angeboten, obwohl mit ihr geworben wird. Allerdings könnten die Ausgaben im Gesundheitswesen wesentlich gesenkt werden, da Ausbildung und Information die Aufenthaltsdauer in Krankenhäusern oder Pflegeheimen wesentlich verringern und zugleich die Folgeschäden für pflegende Angehörige minimieren könnte. Schlussfolgerung: In Österreich sollte die Pflegeschulung an das Pflegegeld geknüpft und mehr Werbung im Entlassungsmanagement getätigt werden, um so die Möglichkeit zur Weiterbildung für jeden Betroffenen zu erleichtern. Der erste wesentliche Schritt wäre allerdings, dass Pflegekurse von den Organisationen angeboten werden.
Abstract
(Englisch)
Background: The main reason for the title of this diploma was a question from an elderly woman who wanted to learn special techniques in supporting and lifting. Because of the missing information and knowledge the family caregivers have high burden in health and psyche. 80 % of old people who need help, stay at home with their family caregivers. But training courses are very rare, especially in Lower Austria. Aim: In this diploma I will try to create a new concept of a training course for home care with the knowledge of the burden of family caregivers. So the course can help them to get relief. Method: The search for literature was made via scientific databases, search engines, e-journals and the catalogue of the university library. After that the literature was processed with the qualitative content analysis from Mayring. Also I have asked the three biggest organisations in home care why they don’t offer training courses although they publish it on their homepages. Knowledge: The burden of the family caregivers hasn’t changed in the last years. Although the organisations advertise with their training courses, they don’t offer any dates in Lower Austria. But the costs of the health system can be reduced essentially, if better education and information is provided. So the length of hospitalstay and the consequential damages from caregivers can be decreased. Conclusion: To offer every family caregiver a training course in Austria the education have to be combined with the care money and advertising at the discharge management. But the first step is to offer such a training course.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
pflegende Angehörige Pflegeschulung Pflegekurs
Autor*innen
Claudia Pasch
Haupttitel (Deutsch)
Schulungsprogramme für pflegende Angehörige
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
79 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Vlastimil Kozon
Klassifikationen
44 Medizin > 44.63 Krankenpflege ,
71 Soziologie > 71.00 Soziologie: Allgemeines ,
79 Sozialpädagogik > 79.63 Erwachsenenbildung
AC Nummer
AC08416552
Utheses ID
10481
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1