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Messung soziodemographischer Einflussgrößen auf das Wahlverhalten
eine Analyse der drei österreichischen Nationalratswahlen 1999, 2002 und 2006
Christian Neubauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Sylvia Kritzinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.11666
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29374.77438.834055-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zentraler Aufbau dieser Arbeit war das Cleavage-Modell von Lipset & Rokkan empirisch auf das österreichische Wahlverhalten hin in den Jahren 1999, 2002 und 2006 zu überprüfen. Dieses makrosoziologische Modell, das das Wahlverhalten des Einzelnen gegenüber seiner Einstellung von (1) Kirche gegen Staat, (2) Arbeitgeber gegen Arbeitnehmer, (3) Ruralität und Urbanität und (4) Zentrum gegen Peripherie bestimmt, soll laut Dalton immer geringer das Wahlverhalten in der westlichen Welt erklären. Postmaterielle Werte, die Bildungsexpansion und weit verbreiteter Wohlstand lassen das Wahlverhalten deswegen immer schwieriger prognostizieren. Die Frage war zu klären, wie verändern sich die wichtigsten soziodemographischen Variablen, die aus der Cleavage-Theorie entnommen werden auf das Wahlverhalten heute in Österreich? Und ist ein Dealignment-Prozess der traditionellen Cleavages im Wahlverhalten in Österreich tatsächlich beobachtbar? Von 1999 als Ausgangspunkt weisen zehn Ausprägungen bei vier Parteien von 7 Variablen ein Dealignment auf, wovon lediglich bei 3 tatsächlich von Mal zu Mal ein Dealignment vorkommt. Dagegen kommt es zu 11 verstärkten Alignments der unterschiedlichen Ausprägungen und Parteien.
Abstract
(Englisch)
The central aspect of this work was to proof the voting behaviour empirically in Austrian elections of 1999, 2002 and 2006 by basics of the cleavage model of Lipset & Rokkan. This macro-sociological model explains the voting behaviour by the property towards (1) Church versus State, (2) employer versus employee, (3) rurality versus urbanity and (4) center versus periphery. Based on post-materialistic values, an expanding education system and increasing wealth since the second half of the 20th century, the socio-demographic attributes loose their power to explain voting behaviour increasingly. The question is how are the most important socio-demographic attributes of the cleavage-model changing the voting behaviour today in Austrian elections? Can we observe a Dealignment in voting behaviour of the traditional cleavages today? From 1999 onwards, there were ten characteristics of a four-party-system with seven variables which caused a Dealignment. Only three of them exhibit a Dealignment gradually from 1999 to 2002 to 2006. Eleven attributes of seven variables have even an increasing alignment at different parties.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Cleavage makrosoziologisches Modell Wahlverhalten österreichische Nationalratswahl Alignment Dealignment Realignment Bildung Religion Class Wohngebiet Geschlecht Alter
Autor*innen
Christian Neubauer
Haupttitel (Deutsch)
Messung soziodemographischer Einflussgrößen auf das Wahlverhalten
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der drei österreichischen Nationalratswahlen 1999, 2002 und 2006
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
107 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sylvia Kritzinger
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC08776043
Utheses ID
10525
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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