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Sprachwissenschaftliche Aspekte der polnischen und der deutschen Rechtsfachsprache
eine kontrastive Analyse
Silvia Hameder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Michael Moser
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.11683
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30471.69372.702070-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In meiner Arbeit behandele ich verschiedene Facetten des Themas „Sprachwissenschaftliche Aspekte der polnischen und der deutschen Rechtsfachsprache. Eine kontrastive Analyse.“ Zuerst zeige ich einen Überblick über die gemeinsame polnische und österreichische bzw.deutsche Rechtsentwicklung. Ich zeige die Entwicklungen bis ins 20. Jahrhundert,wobei auch auf den Einfluss polnischer Juristen auf das österreichische allgemeine bürgerliche Gesetzbuch eingegangen wird. Weiters behandle ich auch Probleme, die bei der Übersetzung fremdsprachiger Rechtstexte entstehen. In einem weiteren Kaptitel wird auf Probleme bei Übersetzungen im wirtschaftlichen und (finanz)rechtlichen Bereich eingegangen. Einige der größten Probleme sind etwa das falsche Einsetzen von Lehnübersetzungen, blindes Vertrauen auf bilinguale Wörterbücher, mangelndes Vorwissen oder die wortwörtliche Übernahme von „allgemeingebräuchlichen“ Begriffen. Es folgt eine kritische Auseinandersetzung mit Hilfsmitteln für rechtliche Übersetzungen. Das nächste große Kapitel beschäftigt sich mit Funktionsverbgefügen im rechtlichen Bereich. Den größten Teil meiner Arbeit bildet das Kapitel „falsche Freunde“ in der rechtlichen Terminologie. Es handelt sich dabei um Worte oder Begriffe mehrerer Sprachen, die sich zwar formal ähneln, deren Bedeutung allerdings unterschiedlich ist. „Falsche Freunde“ im rechtlichen Bereich entstehen häufig durch Entlehnungen aus anderen Sprachen, wie z.B. aus dem Lateinischen. Im Anschluss dazu folgt ein kleiner Exkurs, der sich mit dem Thema von Pseudogermanismen beschäftigt. Schließlich präsentiere ich in einem weiteren Exkurs eine kleine Studie zum Thema „falsche Freunde“. Dazu befragte ich 14 Studenten der Polonistik zum Thema „falsche Freunde“. Zu guter Letzt schließe ich mit einem Fazit zum Thema „falsche Freunde“.
Abstract
(Englisch)
My diploma thesis is called “Linguistic Aspects of the Polish and German Legal Language. A Contrastive Analysis.“ The comparative study starts with a short historical overview, beginning with the legal developments in the medieval times and ending in the present, showing the sometimes diffcult handling of EU-directives. Furthermore I am dealing with common translation mistakes and problems (f.i. the wrong use of calques or loan translations, overreliance on bilingual dictionaries, missing or deficient technical/specialized knowledge) that might occur while translating legal and business documents. Moreover I discuss the use of “semantically weak verbs“. That means the verb has, semantically speaking, an ancillary function. In this case, the main semantic meaning lies within the prepositional object. Such combinations are less frequent in the English language. The Germanor Polish combinations are often translated by one single verb in English. I also show the problem of “false friends”. “False friends”, or rather deceptive cognates, are words in two or more languages that are identical, resemble in form or content or both. Yet they are seldom fully identical in meaning, denotation and connotation. These are only some of the most important aspects of my thesis. My goal was to highlight some of the complex translatoric problems and try to show reasonable solutions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
linguistics comparative German Polish
Schlagwörter
(Deutsch)
Sprachwissenschaft vergleichend Deutsch Polnisch
Autor*innen
Silvia Hameder
Haupttitel (Deutsch)
Sprachwissenschaftliche Aspekte der polnischen und der deutschen Rechtsfachsprache
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine kontrastive Analyse
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
115 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Moser
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.14 Vergleichende Sprachwissenschaft
AC Nummer
AC08338869
Utheses ID
10538
Studienkennzahl
UA | 243 | 375 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1