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The EU boycott policy of elected Hamas in 2006 Palestinian parliamentary elections
islamophobia, is it?
Fida Shafi
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
John Bunzl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.11854
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29431.69441.971263-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Islamophobie ist in Europa zu einem gängigen Begriff geworden, um die islamische Bedrohung als einen Feind im Inneren zu bezeichnen. Gleichzeitig wird der Feind als von außenkommend wahrgenommen. Worauf bezieht er sich genau? In Europa gibt es umfangreiche Forschungen zu Islamophobie. WissenschafterInnen haben sozio-ökonomische, politische und auch kulturelle Differenzen hinsichtlich Ängste, Vorurteile und Diskriminierung von MuslimInnen und dem Stellenwert des Islam in Europa untersucht. Wenig bis gar keine Forschung gibt es bisher zur Rolle der Islamophobie in der Außenpolitik Europas, obwohl der US-amerikanisch geführte Krieg gegen den Terror im Allgemeinen als Krieg gegen den Islam wahrgenommen wird. Dennoch beinhalten Beziehungen zwischen MuslimInnen und EuropäerInnen mehr als nur die Angst der EuropäerInnen vor den MuslimInnen. Um Islamophobie zu erklären müssen die unterschiedlichen geschichtlichen, soziologischen und politischen Ebenen der Beziehungen zwischen Christen, Juden und Muslimen, egal ob säkular oder nicht, in Betracht gezogen werden. Die vorliegende Dissertation zeigt auf, dass die Reduktion der Islamophobie auf die Phobie die komplexen unausgewogen Machtbeziehungen zwischen MuslimInnen und EruopäerInnen ignoriert und eröffnet zahlreiche Optionen für einer Debatte über Definitionen und Manifestationen von Islamophobie. Im Zuge dieser Arbeit wird ein abstraktes und operationalisiertes Modell für die EU Außenpolitik in Bezug auf die Besetzten Palästinensischen Gebiete entwickelt. Es wird aufgezeigt, wie unausgewogen die Machtbeziehungen sind und warum sie funktionieren. Dabei werden Schlüsselfaktoren identifiziert, die die EU Außenpolitik beeinflussen. Die vorliegende Dissertation zeigt die Relevanz dieses entwickelten Models am Beispiel des Boykotts der Hamas durch die EU nach den palästinensischen Parlamentswahlen 2006 anhand einer Analyse von ExpertInneninterviews auf Basis eines Vergleichs.
Abstract
(Englisch)
The term ‘Islamophobia’ has become popular in Europe, where the Islamic threat is considered the enemy within, and has also been on the rise, where the enemy is perceived to be external: but what exactly does it refer to? Internally, it is noted that a considerable volume of research has been published on Islamophobia within Europe. Researchers have studied the socio- economic, political, and cultural differences in reference to patterns of fear, prejudice and discrimination against Muslims and the position of Islam in Europe. Externally, very little research has examined Islamophobia in foreign policy. Nevertheless, the US- led war on terror is widely perceived as a war on Islam. However, Muslim relations with Europeans involve more than fear of the former by the latter. One needs to take into account the multiple layers of history, sociology, and politics in relations among Christian, Jewish and Muslim populations whether secular or not. Arguing that the phobia in Islamophobia reduces the complex set of imbalanced power relations against Muslims, this dissertation advances various options open for debate regarding the definitions and manifestations of Islamophobia. It proposes an abstract and operational model of the EU’s foreign policy towards the Occupied Palestinian Territories (OPT). This thesis illustrates how imbalanced power relations operate and identifies key factors influencing EU foreign policy. The dissertation subsequently illustrates the model’s relevance through the examination of a specific instance: the EU’s boycott policy of elected Hamas government in the 2006 Palestinian parliamentary election. In this investigation, this work draws on expert interviews conducted and interpreted on a comparative basis.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
EU policy OPT
Schlagwörter
(Deutsch)
EU Policy OPT
Autor*innen
Fida Shafi
Haupttitel (Englisch)
The EU boycott policy of elected Hamas in 2006 Palestinian parliamentary elections
Hauptuntertitel (Englisch)
islamophobia, is it?
Paralleltitel (Englisch)
The EU Boycott Policy of Elected Hamas in 2006 Palestinian
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
XII, 159 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
John Bunzl ,
Otmar Höll
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.94 Internationale Beziehungen: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08309550
Utheses ID
10695
Studienkennzahl
UA | 092 | 300 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1