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Psychologische Beiträge zur Stadtentwicklung am Beispiel des Projektes "Miteinander im Lichtentalerpark"
Daraus resultierende Veränderungspotenziale und Zufriedenheit unterschiedlicher Nutzergruppen
Tanja Erkinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Rainer Maderthaner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12185
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10301.18240.254464-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Stadtpsychologie als eigene Forschungsdisziplin ist ein innovativer Bereich, obwohl man sich natürlich in unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen mit der Stadt seit längerem auseinander setzt. Die Stadt bietet ein breites Spektrum an Aufgabenfeldern für PsychologInnen, sowohl in Theorie und Praxis. Beteiligung von BewohnerInnen bei der Gestaltung ihrer Lebensumwelt kann für alle AkteurInnen von Vorteil sein. Sowohl auf Seiten der Politik, der Verwaltung und natürlich auf Seiten der NutzerInnen, kann durch rechtzeitige Einbindung von BewohnerInnen frühzeitig bedürfnisgerecht geplant und gebaut werden. Wohnen und die Beurteilung der Wohnumwelt hängen von zahlreichen Faktoren ab. Eine Reihe von Einflüssen und Wechselwirkungen sind bei der Erforschung von Mensch-Umwelt-Beziehungen zu berücksichtigen. Können sich BewohnerInnen ihre Umwelt zu eigen machen und sie ihren Bedürfnissen entsprechend gestalten, resultiert eine höhere Identifikation und somit größere Verbundenheit, was wiederum zu mehr Verantwortung für den Wohnbereich führt. Partizipation ist ein Bedürfnis des Menschen und richtig durchgeführt, können Partizipationsprojekte zu mehr Zufriedenheit führen. Wie überall, wo unterschiedliche Bedürfnisse an einen Raum gestellt werden, sind Konflikte keine Seltenheit. Vorurteile und stereotype Meinungen gegenüber anderen Interessen oder Personen können solche Konflikte verstärken. Psychologische Konzepte können dienlich sein, um Beteiligungsverfahren so zu gestalten, dass zugrunde liegende Mechanismen aufgedeckt und Konflikte beigelegt werden können. Das Projekt „Miteinander im Lichtentalerpark“ stellte sich einer ganzen Reihe von Anforderungen, um den Park entsprechend der Bedürfnisse der NutzerInnen zu gestalten. Mit qualitativen Methoden wurde eine Situationsanalyse durchgeführt und ein Community Building-Prozess gestartet. Mit dieser Diplomarbeit sollte der Frage nachgegangen werden, welche Veränderungen ein Beteiligungsprojekt über einen längeren Zeitraum imstande ist zu erreichen. Konnte der Park bedürfnisgerecht umgestaltet und der Anstoß zu einem „Miteinander“ gegeben werden? Über einen Zeitraum von fast vier Jahren wurden Befragungen und Beobachtungen durchgeführt, um diese Fragen zu beantworten. Diese Arbeit ist durch ihren unmittelbaren Bezug zu einem stadtpsychologischen Projekt sehr praxisorientiert und versucht, einen Beitrag zur nutzerInnenfreundlichen, multidisziplinären und psychologisch orientierten Stadtgestaltung zu geben.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Stadtpsychologie Umweltpsychologie Stadtentwicklung Partizipation Nutzerbedürfnisse Park Parkgestaltung Community Building Situationsanalyse Qualitative Sozialforschung
Autor*innen
Tanja Erkinger
Haupttitel (Deutsch)
Psychologische Beiträge zur Stadtentwicklung am Beispiel des Projektes "Miteinander im Lichtentalerpark"
Hauptuntertitel (Deutsch)
Daraus resultierende Veränderungspotenziale und Zufriedenheit unterschiedlicher Nutzergruppen
Publikationsjahr
2006
Umfangsangabe
VI, 267 Bl. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rainer Maderthaner
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.91 Ökologische Psychologie ,
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie ,
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC05307840
Utheses ID
10981
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1