Detailansicht
Auswirkungen von körperlicher Aktivität während eines Rehabilitationsaufenthaltes auf physiologische, anthropometrische und trainingsbedingte Parameter bei HerzkreislaufpatientInnen
der Einfluss eines Erstaufenthaltes auf ausgewählte Parameter eines Zweitaufenthaltes
Michael Latzke
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Rochus Pokan
DOI
10.25365/thesis.12239
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30244.09597.129259-9
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In Österreich werden derzeit knapp mehr als die Hälfte aller Sterbefälle durch Herzkreislauf Erkrankungen verursacht. Dies zeigt auf, dass der Bedarf an strukturierten kardiologischen Rehabilitationsprogrammen hoch ist. In der Literatur findet sich eine Vielzahl an Trainingsstudien zu dieser Thematik, welche mindestens vier Wochen andauern. Der Nutzen körperlicher Mehraktivität wird in der Arbeit näher erläutert und ist unbestritten.
Die nachfolgende Arbeit nimmt sich zum Ziel, die Auswirkungen körperlicher Aktivität während zwei Rehabilitationsaufenthalte bei Herzkreislaufpatienten/innen in Österreich zu betrachten. Die jeweiligen Aufenthalte dauerten 23 bis 25 Tage und zwischen den Aufenthalten lag ein Zeitraum von durchschnittlichen 456 Tagen. Während beider Aufenthalte wurde ein sehr geringvolumiges Kraft- und Ausdauertraining durchgeführt. Das Patienten/innenkollektiv bestand aus 76 Personen (15w / 61m) mit Herzkreislauf- und bzw. oder Stoffwechselerkrankungen.
Durch eine quantitative Auswertung wurden die Effekte körperlicher Aktivität auf ausgewählte physiologische, anthropometrische und trainingsbedingte Parameter erhoben. Hierbei handelte es sich um Parameter der Kraftfähigkeit, Laborparameter, Parameter der Fahrradergometrie, Leistungsfähigkeit, sowie Vitalwerte. Die positive Wirkung körperlicher Aktivität konnte durch zahlreich signifikante Verbesserungen bestätigt werden.
Weiters wurde ausgewertet, wie sich ein Erstaufenthalt auf die eben erwähnten Parameter des Zweitaufenthaltes auswirkt. Beim Vergleich der Ausgangsparameter beider Aufenthalte ist es teilweise zu signifikanten Verbesserungen gekommen. Bei der Gegenüberstellung der Endwerte des Erstaufenthaltes mit den Anfangswerten des Zweitaufenthaltes ist es zu keinem positiven Ergebnis gekommen, da sich die meisten Parameter signifikant verschlechtert haben.
Ob die berechneten Ergebnisse in direktem Zusammenhang mit der Trainingsintervention des Erstaufenthaltes stehen, kann in dieser Arbeit nicht beantwortet werden, da keine Informationen über den Zeitraum zwischen den Rehabilitationsaufenthalten vorliegen.
Abschließend ist zu sagen, dass sich die Ergebnisse nicht ausschließlich auf die Trainingsintervention zurückführen lassen können. Es muss der gesamte Rehabilitationsaufenthalt, welcher sich aus einem synergistischen Zusammenspiel von individueller Medikation, Ernährung und Trainingsintervention besteht, betrachtet werden.
Abstract
(Englisch)
Currently more than half of all mortalities in Austria are caused by cardio-vascular diseases. Therefore there is a rising need for well-structured cardiological rehabilitation programmes. In literature we find a great number of scientific papers concerning this topic; the trainings last for four weeks at least; in this paper the benefit of increased physical activity will be pointed out, as it is undisputed.
The aim of this paper is to contemplate the impact of physical activity on cardio-vascular patients during two rehabilitation stays in Austria. The respective stays lasted from 23 to 25 days and in between the stays there was a time span of approximately 456 days. During these two stays a low-volume power- and endurance training was performed. The sample consisted of 76 people (15 females/61 males); these people suffered from cardio-vascular diseases, respectively metabolic diseases.
By quantitative evaluation effects of physical activity on selected physiological, anthropometrical and training-based parameter were collected. Here we have the parameters of power-abilities, laboratory parameters, training-bike parameters, achievement potential and data of vitality. The positive effect of physical activity could be proved by numerous significant health state improvements with the patients.
Further on it was analyzed in how far first stays affected the above mentioned parameters of the second stay. Comparing starting parameters of both stays partly significant improvements turned up. If we contrast the final data of the first stay with the starting data of the second stay, no positive results occurred, as most of the parameters deteriorated significantly.
Whether calculated results stand in direct connection with training intervention of the first stay can’t be answered in that paper, as no data referring to the time span between the rehabilitation stays are available.
Concluding it must be said that results cannot only be traced back to training intervention. The rehabilitation stay as a whole must be seen as an interaction of individual medication, diet and training intervention
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
physical activity rehabilitation stay cardiovascular patients
Schlagwörter
(Deutsch)
Körperliche Aktivität HerzkreislaufpatientenInnen Rehabilitationsaufenthalt
Autor*innen
Michael Latzke
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen von körperlicher Aktivität während eines Rehabilitationsaufenthaltes auf physiologische, anthropometrische und trainingsbedingte Parameter bei HerzkreislaufpatientInnen
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Einfluss eines Erstaufenthaltes auf ausgewählte Parameter eines Zweitaufenthaltes
Paralleltitel (Englisch)
Effects of physical activity during a rehabilitation stay of cardiovascular patients on physiological, anthropometric and training-based parameters
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
147 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rochus Pokan
Klassifikationen
44 Medizin > 44.10 Gesundheitswesen: Allgemeines ,
76 Sport > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC08347406
Utheses ID
11032
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
