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Auswirkungen eines einwöchigen fußballspezifischen Intervalltrainings auf die Leistungsfähigkeit von Amateur-Fußballspielern
Stefan Oesen,
Franz Hinterkörner
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Harald Tschan
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12264
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29196.51820.497563-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ausgangslage und Ziel: In den letzten Jahrzehnten versuchten Sportwissenschafter, Trainer und Athleten immer wieder neue Methoden zu finden um die Quantität und Qualität des Trainings zu verbessern. Das in vorliegender Studie verwendete Trainingskonzept, genannt Blocktrainings – Periodisierung, fokussiert sich auf die konzentrierte Stimulation ausgewählter konditioneller Komponenten in speziellen Mikro- und Mesozyklen, während bei der traditionellen Periodisierung versucht wird, mehrere Fähig- und Fertigkeiten gleichzeitig zu verbessern. Hoch intensive Trainingsbelastungen, wie während eines High- Intensity- Ausdauertraining durchgeführt, bergen das Risiko von Überlastungszuständen, dem Ungleichgewicht von Training und Erholung. Solchen Übertrainingszuständen während High- Intensity- Ausdauertrainings durch die Kontrolle von Stress- und Erholungsparametern vorzubeugen, kann den Unterschied zwischen sportlichen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Im Leistungsport erfolgt die Kontrolle über eine Kombination von physiologischen und psychologischen Parametern, wie etwa biochemischen Markern oder einem Erholungs-Belastungs Fragebogen. Das Ziel vorliegender Arbeit war es, die Auswirkungen eines einwöchigen fußballspezifischen High Intensity Ausdauertrainings in Blockform auf biochemische und psychologische Parameter zu untersuchen. Methode: 16 männliche Amateur Fußballspieler (Alter: 24.3±2.7 Jahre; Körpergröße: 1.82±0.08m und Körpergewicht: 77.8±11.1kg) wurden in eine Kontroll- (KG: n=8) und eine Trainingsgruppe (TG: n=8) eingeteilt. Die Trainingsgruppe absolvierte elf fußballspezifische High- Intensity- Ausdauertrainingseinheiten in sechs Tagen. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe führten während der gesamten Zeit der Studie kein Training durch. Vor, drei und sieben Tage nach der Intervention fanden Blutabnahmen statt. Die Kontrollgruppe nahm lediglich an den Testungen vor und sieben Tage nach der Intervention teil. Zusätzlich wurde der RESTQ – Sport Fragebogen herangezogen, um die Erholung und Beanspruchung der Probanden zu beschreiben. Die Messzeitpunkte für die Fragebogenuntersuchung waren vor, unmittelbar nach sowie sieben Tage nach der Intervention. Die Kontrollgruppe nahm wiederum lediglich an den Testungen vor und sieben Tage nach der Intervention teil. Biochemische Marker: Parameter der muskulären Schädigung und Entzündung: Kreatinkinase-Aktivität; Myoglobin; Interleukin 6 (IL-6); Parameter des Energiestoffwechsels: Leptin und Adiponektin; kardiale Marker: kardiales Troponin (cTnT) und Brain Natriuretic Peptide (NTproBNP). Ergebnisse: Die biochemischen Parameter zeigten weder bei der Kontroll- noch bei der Trainingsgruppe signifikante Unterschiede im Verlauf der drei Messzeitpunkte. Die Ergebnisse des RESTQ – Sport Fragebogens zeigten eine erhöhte Beanspruchung der Teilnehmer der Trainingsgruppe unmittelbar nach der Intervention. Mit einer Ausnahme (somatische Entspannung) wurden die signifikanten Unterschiede in den mit Stress verbundenen Bereichssubtest festgestellt (p: 0.05). Diskussion: Aus den Ergebnissen dieser Studie kann man schließen, dass ein High- Intensity- Ausdauer- Mikrozyklus, mit zwei Trainingseinheiten pro Tag über eine Zeitdauer von einer Woche, von Amateur Fußballspielern gut verkraftet wird. Obwohl die subjektive Befindlichkeit der Trainingsgruppe eine erhöhte Beanspruchung unmittelbar nach der Trainingsintervention aufwies, konnte anhand der biochemischen Marker gezeigt werden, dass es zu keinem "over-reaching“ oder Übertraining gekommen ist, da nach bereits drei beziehungsweise sieben Tagen der passiven Erholung keine Unterschiede zu den Basiswerten festgestellt werden konnten.
Abstract
(Englisch)
Background and Aim: In recent decades, athletes, coaches, and sport scientists have been keen on finding creative, new methods for improving the quality and quantity of training for athletes. Such an alternative training concept is the approach called block periodization, which suggests consecutive highly concentrated training stimulation of carefully selected fitness components within specialized micro- or mesozycle-blocks in contrast to traditional periodization which usually tries to develop many abilities and skills simultaneously. Such high intensity training loads as performed in high intensity endurance blocks might hold the risk of overtraining which is the imbalance between training and recovery. Preventing overtraining in athletes in high-intensity sports and stress/recovery monitoring often can determine sporting success or failure. In elite sports the combination of physiological and psychological monitoring instruments like biomarkers or the Recovery-Stress Questionnaire are important tools to optimize the recovery-stress state. The aim of this master thesis was to analyse the effects of a one-week high intensity endurance training on biochemical and psychological parameters, during the recovery period. Methods: 16 male amateur soccer players (age: 24.3±2.7yrs; height: 1.82±0.08m and body mass: 77.8±11.1kg) were divided into a control (CG n=8) and a training group (TG n=8). Athletes of the TG performed 11 training sessions of high intensity endurance exercise within 6 days, whereas the players of CG did not perform any kind of training during the study period. Blood samples were drawn before, as well as after 3 and 7 days following recovery respectively in the TG and pre as well as 7 days post intervention in the CG. Parameters analysed: muscle damage and inflammation parameters: creatine kinase activity; myoglobin; interleukine 6 (IL-6); parameters of the energy metabolism: leptin and adiponectin; specific cardiac markers: troponin (cTnT) as well as NT-proBNP. Additionally the stress-recovery balance (RESTQ-sport) questionnaire was performed to describe the relaxation and the physical strain of the participants. Results: No significant elevations of the biomarkers compared to baseline data could be detected following 3 and 7 days of recovery in both the TG and CG. The results of the RESTQ-sport questionnaire showed an increased physical strain of the participants of the TG immediately after the intervention. With one exception (physical recovery), in this questionnaire significant differences were diagnosed in all subtests associated with stress. Conclusion: Based on current results it seems that a high intensity endurance micro-cycle with two training sessions a day over a week is well tolerated by amateur soccer players. Although players demonstrate an increased physical- and psychosocial stress immediately following these intensive exercise intervention physiological biomarkers used for diagnoses of overreaching and overtraining are not elevated anymore following 3 and 7 days of passive recovery.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
HIT- training periodization overtraining overreaching biomarker stress-recovery balance
Schlagwörter
(Deutsch)
HIT- Training Periodisierung Übertraining overreaching Biochemische Marker Erholungs- Beanspruchungs- Gleichgewicht
Autor*innen
Stefan Oesen ,
Franz Hinterkörner
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen eines einwöchigen fußballspezifischen Intervalltrainings auf die Leistungsfähigkeit von Amateur-Fußballspielern
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
166 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Tschan
Klassifikationen
76 Sport > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines ,
76 Sport > 76.14 Sportspiele
AC Nummer
AC13084147
Utheses ID
11056
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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