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Die Auswirkungen des Handys auf die Paarbeziehung
Sonja Stieber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Christian Swertz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.1422
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29359.15919.892969-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit behandelt die Frage: „Welche Auswirkungen hat das Handy auf die zwischenmenschliche Paarkommunikation?“. Durch die Veralltäglichung der Medien wird angenommen, dass das Handy unsere Lebenswelt verändert. Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, befasst sich der theoretische Teil der Arbeit mit der Definition von Kommunikation, verschiedenen Kommunikationsmodellen, den Auswirkungen auf die Außenkommunikation von Paarbeziehungen. Die Untersuchung teilt sich in zwei Bereiche: Die Fragen des ersten Teil des Fragebogens wurden zu drei Themenbereichen zusammengefasst: Mittels den drei Antwortkategorien (persönliches Gespräch, Handy, SMS) entscheiden die 133 Versuchspersonen, in welcher Situation sie eine bestimmte Medienwahl treffen. Die Themen sind: Verhandeln und Vereinbaren (dazu gehören: Entscheidungsfindung, Kompromissbereitschaft, Überzeugungsmöglichkeit, Beeinflussbarkeit und Verbindlichkeit), Kommunikation mit hoch emotionalem Charakter (dazu gehören: Versöhnungsbedürfnis, Überbringen unangenehmer Nachrichten, Lügen, Konfliktaustragung), Gesprächsverlauf und Inhaltsvermittlung (dazu gehören: der Eindruck sich gut ausdrücken zu können, einem Gesprächsverlauf folgen zu können, Gesprächsabbruch, Gesprächsunterbrechung). Der zweite Teil der Befragung beschäftigt sich mit dem Thema: Umgang und Wirkungen des Handys. Er besteht aus einer vierstufigen Likertskala mit den Antwortmöglichkeiten von „trifft stark zu“ und „trifft gar nicht zu“. Es werden u.a. Fragen gestellt wie: „Ohne Handy fühle ich mich verunsichert“ oder „Ich telefoniere aus Langeweile.“ Es wird festgestellt, dass in der Untersuchung das persönliche Gespräch gegenüber dem Handy und SMS stark präferiert wird. Eine signifikante Ausnahme stellt die Frage über den einseitigen Gesprächsabbruch dar. Hier entscheiden sich 65% dazu das Gespräch leichter am Handy abzubrechen als im persönlichen Gespräch. Bei der Frage: „Wenn Sie lügen, tun sie dies eher per SMS. Handy, persönlich, wurde zu 50% das Medium Handy genannt. Die Überprüfung folgender aufgestellter Hypothesen es gibt Unterschiede in der Handynutzung, die (1)geschlechtsspezifisch, (2)alterspezifisch sind und (3)von der Wohnsituation der Paare (getrennt oder zusammen lebend) abhängt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Handynutzung Paare Kommunikation Medienrahmen SMS persönliches Gespräch
Autor*innen
Sonja Stieber
Haupttitel (Deutsch)
Die Auswirkungen des Handys auf die Paarbeziehung
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
123 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Swertz
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
80 Pädagogik > 80.49 Medienerziehung
AC Nummer
AC07085346
Utheses ID
1113
Studienkennzahl
UA | 297 | 295 | 502 |
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