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Zur gesellschaftspolitischen Situation der Mayafrauen in Guatemala
Identitätsbildung zwischen "Machismo", "Cosmovisión" Maya und Selbstbestimmung
Julia Berenike Jäger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Peter Cichon
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12367
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29661.14872.396854-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Indigene Frauen werden in der guatemaltekischen Gesellschaft dreifach diskriminiert, erstens weil sie zur indigenen Bevölkerung gehören, zweitens weil sie Frauen sind und schlussendlich weil sie vom ökonomischen Standpunkt aus gesehen zumeist arm sind. Die Gründe für die diskriminierende Behandlung der Mayafrauen in Guatemala sind auf verschiedene gesellschaftliche, historische sowie politische Faktoren zurückzuführen. Ein wichtiger Aspekt war die Eroberung und die darauffolgende Kolonisierung durch die Spanier. Die Cosmovisión der Maya, also ihre Denk- und Lebensweise sieht grundsätzlich beide Geschlechter als gleichwertig an. Trotz dieser traditionellen Gleichwertigkeit der Geschlechter wird die Mayafrau aber nicht nur außerhalb sondern auch innerhalb der Gemeinschaft der Maya diskriminiert. Ein wichtiger Punkt um Diskriminierung in allen Aspekten zu beenden, ist, dass sich die Mayafrauen ihrer eigenen Rolle bewusst werden, sie hinterfragen und versuchen sie zu ändern. Es ist notwendig, dass sich jede einzelne Frau mit ihrer Identität und ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung auseinandersetzt, dies habe ich damit begründet, dass es wichtig ist zu wissen, wer man ist und was die eigene Identität ausmacht um als politischer und gesellschaftlicher Akteur wahr- und ernstgenommen zu werden. Auf den Zusammenhang zwischen den Elementen Maya und Feminismus bin ich am Ende meiner Arbeit eingegangen. Dass es bis jetzt noch relativ wenige Mayafrauen gibt, die sich mit Feminismus und feministischen Ideen auseinandersetzten liegt daran, dass die Meinung vorherrscht, dass diese beiden Elemente nicht zusammenpassen würden. Dass sie aber trotz allem Gemeinsamkeiten aufweisen habe ich mit dem Verweis auf die von beiden Bewegungen geforderte Gleichheit belegt.
Abstract
(Englisch)
Indigenous women in Guatemala are discriminated against because of three factors: they belong to the indigenous people, they are women and economically seen mostly they are poor. The reasons for that can be found in different social, political and historical factors. Some of the most important factors were the spanish conquest and colonization. Mayan cosmovision, that will say their mode how to see and explain the world, say basically that both sexes are equal. Despite this factor mayan women are also discrimanted against within their own community. To put an end to this, it is necessary that mayan women become aware of their own role to be able to change something. They have to know who they are and how they are seen by other people for being taken seriously as an political and economical factor. Finally I also explained the relation between feminism and mayan cosmovision.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Guatemala Maya women identity social situation machismo
Schlagwörter
(Deutsch)
Guatemala Maya Frauen Identität gesellsachftliche Situation Machismo
Autor*innen
Julia Berenike Jäger
Haupttitel (Deutsch)
Zur gesellschaftspolitischen Situation der Mayafrauen in Guatemala
Hauptuntertitel (Deutsch)
Identitätsbildung zwischen "Machismo", "Cosmovisión" Maya und Selbstbestimmung
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
117 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Cichon
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.99 Wissenschaft und Kultur allgemein: Sonstiges ,
71 Soziologie > 71.19 Sozialstruktur: Sonstiges
AC Nummer
AC08376762
Utheses ID
11147
Studienkennzahl
UA | 236 | 352 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1