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Nationenbilder in der Sportberichterstattung: Konstante oder Wandel?
eine Langzeitstudie zur Berichterstattung über Fußball-Länderspiele zwischen Österreich und Deutschland von 1978 bis 2008
Hans-Peter Fertsak
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Jürgen Grimm
DOI
10.25365/thesis.12399
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30449.82364.272965-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Thema der vorliegenden Studie ist die Konstruktion und Vermittlung von Nationenbildern durch die Sportberichterstattung. Konkret geht es um die Frage, welches Image Österreichs durch die Sportberichterstattung in deutschen Tageszeitungen vermittelt wird – und umgekehrt. Außerdem wird die Frage nach einer möglichen Veränderungen, der in den beiden Ländern jeweils vermittelten Fremdbilder, gestellt. Zusätzlich werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Punkto Themenstruktur, Akteursstruktur und sprachliche Stilmittel der Sportberichterstattung, sowohl zwischen verschiedenen Zeitungstypen, als auch
zwischen den beiden Ländern, aufgezeigt.
Diese Fragestellungen werden anhand einer Inhaltsanalyse der Sportberichterstattung in ausgewählten österreichischen und deutschen Boulevard- und Qualitätszeitungen beantwortet. Untersuchungsgegenstand ist die Berichterstattung zu den Fußball-Länderspielen zwischen Österreich und Deutschland, im Zeitraum von 1978 bis 2008. Den theoretischen Rahmen der Studie bilden die Begriffe Image, Stereotyp und Vorurteil, die zunächst geklärt werden. Nach der Darstellung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Deutschland seit 1945, erfolgt die Klärung der
Begriffe Boulevard- und Qualitätszeitung. Den letzten Abschnitt der theoretischen Grundlagen bildet die Sportberichterstattung – ihre Entstehungsgeschichte, Funktionen und sprachlichen Merkmale.
Wie die Studienergebnisse zeigen, überwiegen im Bereich von Themenstruktur und Akteursstruktur die Gemeinsamkeiten. Dies gilt sowohl für den Vergleich zwischen Boulevard- und Qualitätszeitungen, als auch für den Ländervergleich. Im Bereich der sprachlichen Stilmittel der Sportberichterstattung ergeben sich sowohl zwischen den Zeitungstypen, als auch zwischen den Ländern, einige Unterschiede.
Das Image Deutschlands in Österreich ist geprägt von körperlichen Eigenschaften wie Größe und physischer Stärke. Außerdem sind Eigenschaften wie Selbstbewusstsein, Kampfgeist und Siegeswille prägend für das österreichische Deutschlandbild. Als selbstbewusst gelten
auch die Österreicher in Deutschland. Zudem als physisch stark und kampfstark. Allerdings beinhaltet das österreichische Image in Deutschland auch weniger positive Eigenschaften,
wie etwa mangelnde Effektivität.
Image-Veränderungen zeigten sich bei beiden Fremdbildern. Ein zentraler Image-Bestandteil ist die Bewertungstendenz. Hierzu lieferte die Studie allerdings keine eindeutigen Ergebnisse hinsichtlich einer Veränderung der beiden Fremdbilder. Auch deshalb sind weitere Studien, vor allem für den letztgenannten Bereich, dem Imagewandel, wünschenswert.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Nationenbilder Image Sportberichterstattung Österreich Deutschland Boulevardzeitung Qualitätszeitung Fußball-Länderspiele
Autor*innen
Hans-Peter Fertsak
Haupttitel (Deutsch)
Nationenbilder in der Sportberichterstattung: Konstante oder Wandel?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Langzeitstudie zur Berichterstattung über Fußball-Länderspiele zwischen Österreich und Deutschland von 1978 bis 2008
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
169 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen Grimm
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen
AC Nummer
AC08416400
Utheses ID
11177
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
