Detailansicht

Zur Zweckmäßigkeit von Resilienztheorien für die Arbeit mit Kleinkindern mit Behinderung
eine Annäherung am Beispiel der Mobilen Frühförderung der Wiener Sozialdienste
Andrea Löbel
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Wilfried Datler
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12414
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29185.50295.988470-5
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Resilienz, die „psychische Widerstandsfähigkeit“ eines Menschen bzw. dessen „positive Entwicklung trotz widriger Lebensumstände“, ist ein Thema, das gerade in der Arbeit mit körperlich, geistig und mehrfach behinderten Kindern interessante Perspektiven aufzeigen und wertvolle Anregungen bieten kann. Dennoch ist sie in dem soeben genannten Zusammenhang noch kaum erforscht und auch sonst offenbart sich bei genauerem Hinsehen eine ganze Reihe an Forschungslücken, welche eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema besonders lohnenswert machen. Die vorliegende Diplomarbeit fragt nach der Einlösbarkeit eines Anspruches auf Resilienzförderung in der Arbeit mit körperlich, geistig und mehrfach behinderten Kindern im Rahmen der Mobilen Frühförderung der Wiener Sozialdienste. Was auf den ersten Blick fast zwingend logisch erscheint, muss bei genauerer Betrachtung doch noch einmal gründlich hinterfragt werden. Dabei werden Resilienztheorien und die wesentlichsten Erkenntnisse der Resilienzforschung bezüglich protektiver Bedingungen ebenso vorgestellt und beleuchtet wie das Konzept der Mobilen Frühförderung der Wiener Sozialdienste und das daraus abgeleitete Angebot sowie die handlungsleitenden Ziele und Prinzipien der Institution. Die gewonnenen Erkenntnisse werden schließlich in Bezug zueinander gesetzt und auf ihre Kompatibilität überprüft, um eine Antwort auf die Forschungsfrage geben zu können. Dabei erweist sich, dass eine eindeutige Antwort aus mehreren Gründen nicht leicht zu finden ist. So versteht sich diese Arbeit als Beitrag und Anregung, Resilienztheorien nicht unkritisch gegenüberzustehen, Forschungslücken als solche zu erkennen, aber dennoch die Chance und das Verdienst der Resilienz- und Schutzfaktorenforschung anzuerkennen sowie zuversichtlich und engagiert an der Schließung dieser Lücken zu arbeiten.
Abstract
(Englisch)
Resilience, a person’s “psychological capability of resistance” or “positive development in spite of a negative environment”, respectively, is a topic that has the potential to provide interesting perspective and valuable suggestions especially when working with physically, mentally and multiply impaired children. All the same, hardly any research has been done as yet into resilience in the above-mentioned context. When taking a closer look, a series of research gaps is revealed even outside that context, which greatly rewards the in-depth examination of the topic. The thesis at hand researches the enforceability of the claim to promote resilience when working with physically, mentally and multiply impaired children within the framework of the Viennese Social Services’ Mobile Early Intervention (Mobile Frühförderung der Wie-ner Sozialdienste). In fact, what appears to be compellingly logical at a first glance, has to be thoroughly reviewed after a closer look. Theories of resilience and the essential conclu-sions of the research of resilience with regards to protective factors are presented and high-lighted, as well as the concept of the Viennese Social Services’ Mobile Early Intervention and the range of services derived from them, and the institution’s principles and targets dictating its activities. Eventually, the insights gained are put in context to eachother and their compatibility is examined, in order to provide an answer to the research question. It is shown that due to numerous reasons, it is hard to come up with a precise answer. As such, the thesis strives to be a contribution and encouragement not to accept theories of resilience without criticism, identify research gaps and academic voids, but also to ac-knowledge the opportunities and merits of the research of resilience and protective factors, and to work on closing these gaps with confidence and commitment.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
resilience early intervention
Schlagwörter
(Deutsch)
Resilienz Mobile Frühförderung
Autor*innen
Andrea Löbel
Haupttitel (Deutsch)
Zur Zweckmäßigkeit von Resilienztheorien für die Arbeit mit Kleinkindern mit Behinderung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Annäherung am Beispiel der Mobilen Frühförderung der Wiener Sozialdienste
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
163 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wilfried Datler
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.34 Sonderpädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC08392377
Utheses ID
11192
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1