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Karl Boost, Hans-Werner Eroms und Klaus Welke
drei Beiträge zur Thema-Rhema-Gliederung
Cosima Wagner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Franz Patocka
DOI
10.25365/thesis.12466
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30107.33740.678259-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wurden drei Forschungsansätze zur TRG in Auszügen hergelei-tet und dargestellt. Neben einer Zusammenfassung, die jedem Großkapitel di-rekt nachgestellt wurde, schließt ein umfassenderer Vergleich zwischen Boost, Eroms und Welke diese Arbeit ab. In chronologischer Reihenfolge wurden die Kernaussagen jeweils zusammengestellt und auf Parallelen und Unterschiede verglichen.
Ziel dieser Arbeit war es, anhand dreier exemplarisch gewählter Vertreter einer Funktionalen Satzperspektive zu zeigen, dass eine Sprachbetrachtung jenseits eines autonomen Grammatikbegriffs weiterführende Einblicke und Schlüsse für Sprache zulässt. Mit ihren Arbeiten zur TRG haben Boost, Eroms und Welke auf unterschiedliche Weise gezeigt, dass Sprache mehr ist als ein Phänomen, das starren Regeln und Mechanismen unterworfen ist. Sprache ist Kommunika-tion. Mit formalen und inhaltlichen Mitteln ist ein Sprecher mit der deutschen Sprache in der Lage, kommunikative Vielfalt wiederzugeben und sich nuanciert auszudrücken. Ein Sprecher ist in der Lage, seine Inhalte zu gestalten. Ein Hö-rer hat auf der anderen Seite die Möglichkeit, diese Merkmale zu identifizieren und zu bewerten, so dass Kommunikation funktionieren kann. Sämtliche Kenn-zeichnungen von Sprache im Sinne einer TRG haben zum Ziel, einen größt-möglichen Informationsaustausch durch höchstmögliche Effektivität als Grund-prinzip menschlicher Kommunikation zu verwirklichen. Das hat sich gezeigt. Denn jedes Merkmal hat einen Sinn und verfolgt einen bestimmten kommunika-tiven Zweck.
Boost, Eroms und Welke haben die Sprache auf einer psycholinguistischen Ebene erforscht und über nachvollziehbare Belege in Form von formalen und inhaltlichen Kriterien grammatisch fundiert. Die Sprachbetrachtung wird damit um eine kommunikative Dimension erweitert. Den Nutzen der TRG und den Wandel in dieser Form der Sprachbetrachtung aufzuzeigen waren die Ziele die-ser Arbeit. Mit der kritischen Beleuchtung, Zusammenfassung und Gegenüber-stellung der drei Forschungsansätze von Boost, Eroms und Welke wurden die-se Ziele verfolgt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Thema-Rhema-Gliederung Funktionale Satzperspektive Karl Boost Hans-Werner Eroms Klaus Welke
Autor*innen
Cosima Wagner
Haupttitel (Deutsch)
Karl Boost, Hans-Werner Eroms und Klaus Welke
Hauptuntertitel (Deutsch)
drei Beiträge zur Thema-Rhema-Gliederung
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
114 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Patocka
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.51 Einzelne Theorien der Grammatik
AC Nummer
AC08386031
Utheses ID
11238
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
