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"Im Spiel ist niemand behindert"
eine narrative Untersuchung zum Spielen bei Kindern mit speziellen Bedürfnissen
Marlene Horvath
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Robert Hutterer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12468
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30313.65912.248461-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Diplomarbeit wird der Beantwortung folgender Fragestellung nachgegangen: Welche Bedeutung kommt dem Spiel bei Kind mit speziellen Bedürfnissen zu und wäre die Filialtherapie ein mögliches Programm zur Unterstützung stattfindender Interaktions- und Kommunikationsmuster zwischen Eltern und Kind? Diesem Forschungsinteresse wird im ersten Abschnitt der Arbeit durch das Aufarbeiten der hierzu relevanten theoretischen Grundkenntnisse und einzelner Vertiefungen dieser vorgenommen. Nachdem die Besonderheiten der Psychotherapie mit Menschen mit speziellen Bedürfnissen beleuchtet wurden, wird dem Spiel des Kindes ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit gewidmet. Schließlich wird das theoretische Gebäude der Filialtherapie und deren Grundhaltungen, die im Personenzentrierten Ansatz ihre Wurzeln haben, aufgearbeitet. Anschließend werden durchgeführte persönliche Gespräche, nach Inghard Langer, dargestellt und analysiert. Diese Forschungsmethode zählt zu den qualitativen Verfahren und wurde mit sieben Müttern und einem Vater zu deren Familie ein Kind mit speziellen Bedürfnissen zählt, durchgeführt. Die Kinder befanden sich zum Zeitpunkt des Gesprächs zwischen dem 2ten und 10ten Lebensjahr und würden somit jener Altersgruppe, für die ein spieltherapeutisches Verfahren in Frage käme, entsprechen. Im Mittelpunkt steht hierbei immer das Spiel mit dem Kind mit speziellen Bedürfnissen, sowie die Bedeutung des freien Spiels und die Möglichkeit dies im familiären Alltag umsetzen zu können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen die Beantwortung der Forschungsfrage ermöglichen und als Auftakt zu weiteren Forschungsarbeiten gesehen werden. Die daraus folgende Auswertung dient der Kernaussage dieser Arbeit. So kann festgestellt werden, dass Eltern mit Kind mit speziellen Bedürfnissen sich mehr Anregungen und gezielte Hilfestellungen von professionellen Helfern, die mit dem Kind arbeiten, wünschen würden und das lustvolle, das „therapie- bzw. förderfreie“ Spiel, kaum mehr Platz im Alltag betroffener Familien findet. Das Verstehen der kindlichen Bedürfnisse tritt hinter den mit Maßnahmen durchzogenen Alltag der Familie und nimmt Raum zur zwischenmenschlichen Auseinandersetzung und Zeit, sich auf den anderen einlassen zu können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Filialtherapie Spielen Kinder mit speziellen Bedürfnissen
Autor*innen
Marlene Horvath
Haupttitel (Deutsch)
"Im Spiel ist niemand behindert"
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine narrative Untersuchung zum Spielen bei Kindern mit speziellen Bedürfnissen
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
149 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Hutterer
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.20 Teilgebiete der Pädagogik ,
80 Pädagogik > 80.34 Sonderpädagogik: Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.82 Erziehung innerhalb der Familie
AC Nummer
AC08574387
Utheses ID
11240
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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