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Das Phänomen "Mitleid" unter besonderer Berücksichtigung des Philosophen Werner Marx
Martina Mliner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Matthias Beck
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12505
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29988.81473.968261-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Werner Marx, ein Philosoph unserer Zeit, geht davon aus, dass Mitleid, in Form von Mit- Leiden- Können, dem Menschen als Maß dienen könnte. Diese Art von Mitleid beschreibt er als treibende Kraft, um seinem Nächsten in Nächstenliebe zu begegnen. Für ihn besteht kein Zweifel, dass sich diese Nächstenliebe in jeder Form von gütiger Zuwendung offenbart. Dem steht jedoch der selbstsüchtige Ego-Anteil des Menschen im Wege, der bei einigen Menschen dazu führt, Emotionen und Gefühle, wie Mitleid und Mitgefühl anderen gegenüber, nicht empfinden zu können oder zu wollen. Erst nach Überwindung des selbstsüchtigen Ego-Anteils und des Bewusst-werden der eigenen Sterblichkeit öffnet sich die Kraft des Mitleids, die den Menschen dazu bringt, einen Weg zu einem gemeinsamen Miteinander zu beschreiten. Hat der Mensch das geschafft, ist er ein geheilter Mensch. Aus dem heraus ist er für seinen Nächsten ein Nächster, im wahrsten Sinne des Wortes.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mitleid Nächstenethik Sterblichkeit Ego
Autor*innen
Martina Mliner
Haupttitel (Deutsch)
Das Phänomen "Mitleid" unter besonderer Berücksichtigung des Philosophen Werner Marx
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
66 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Matthias Beck
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC08775933
Utheses ID
11275
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
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