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Musikalische Freizeitassistenz
eine musiktherapeutische und heilpädagogische Perspektive auf Musik von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung in einem authentischen Beziehungsgefüge
Robert Duda
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Helga Schaukal-Kappus
DOI
10.25365/thesis.12513
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29869.22572.213862-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Menschen mit geistiger Beeinträchtigung erfahren im leistungsorientierten Gesellschaftssystem des deutschsprachigen Kulturraumes Fremdbestimmung, Ausgrenzung, Diskriminierung und emotionale Distanz, und damit eine entsprechend niedere Lebensqualität. Selbstbestimmte, (druck-)freie und außerinstitutionelle Lebenszeit ist für diese Personengruppe kaum verfügbar.
Speziell mit dem hier dargestellten Konzept der „musikalischen Freizeitassistenz“ können sich für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung eine Vielzahl positiver Entwicklungen ereignen. Die Freizeitassistenz an sich, stellt einen unterstützenden Rahmen zur Verfügung, welcher eine authentische und freundschaftliche Beziehungserfahrung ermöglicht, welcher selbstbestimmt und eigenverantwortlich gestaltet werden kann und grundsätzlich außerinstitutionell – ohne Fokus auf die geistige Beeinträchtigung – stattfindet. Mit der Musik, als gewählte Form der Auseinandersetzung und ihrer positiven Wirkungen, kann aus eigenverantwortlichem und freiem Kontakt mit dieser, im unterstützenden Beziehungsgefüge mit dem Freizeitassistenten, eine umfassende Entwicklung im Sinne von heilpädagogischen, wie musiktherapeutischen Leitgedanken gefördert werden. Integration, Inklusion, Identitätsbildung durch Selbstwahrnehmung und Urheberschaft, die Steigerung des Selbstbewusstseins, Selbstbestimmung, die Freisetzung kreativer Ressourcen, Lernprozesse, psychische Entlastung und Bewältigung und selbstverantwortlich aktivierte Selbstheilungskräfte sind ohne therapeutischen oder pädagogischen Anspruch und aus Eigeninitiative der Klientel zu verzeichnen.
Die musikalische Freizeitassistenz stellt eine Komposition aus den positiven Wirkungen von Freizeit, Beziehung und Musik dar; Insgesamt ein wertvoller Beitrag zu einer gesteigerten Lebensqualität für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung.
Abstract
(Englisch)
In the efficiency-oriented German-speaking cultural area mentally disabled people often receive heteronomy, exclusion, discrimination, over-institutionalization and emotional distance, and therefore a low quality of life.
Especially in the concept of the “music-recreational-assistance“, as presented, a supporting environment becomes available, within which a solely responsible shapeable and positive experience of a relationship is possible, which occurs as a basic principle out of institutions – without focus on impairment. With music in the centre of the assistant-patient-relationship and its positive effects, a comprehensive development can be experienced, in the sense of an orthopedagogic and musictherapeutic main idea, which is the point of attention of this work.
“Music-recreational-assistance“ is able to represent the composition of positive effects of free time, relationship and music; as contribution to an increased quality of life for people with mental disability.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Musik disability musictherapy orthopedagogy recreation assistance relation
Schlagwörter
(Deutsch)
Musik Behinderung Musiktherapie Heilpädagogik Freizeitassistenz geistige Beeinträchtigung Beziehung
Autor*innen
Robert Duda
Haupttitel (Deutsch)
Musikalische Freizeitassistenz
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine musiktherapeutische und heilpädagogische Perspektive auf Musik von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung in einem authentischen Beziehungsgefüge
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
297 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helga Schaukal-Kappus
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.26 Geistigbehindertenpädagogik
AC Nummer
AC08457694
Utheses ID
11283
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
