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Reproductive health of Indian women in Austria and in India
Maryam Singh
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Sylvia Kirchengast
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12596
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30188.61162.352470-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Studie war es, die reproduktive Gesundheitssituation der indischen Migranten in Wien zu analysieren und ihren Gesundheitszustand mit Frauen in Indien zu vergleichen. 115 Frauen zwischen 17 und 80 Jahren wurden mit Hilfe von standardisierten Fragebögen befragt. Die Fragebögen beinhalteten Fragen über die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Situation, Ernährungsgewohnheiten, Lebensumstände etc. Das Durchschnittsalter der Frauen betrug 38,7 Jahre. Zur Zeit der Umfrage lebten 50 Frauen als Migrantinnen in Wien, und 65 kamen aus zwei Dörfern (Sarai Khas und Kotla) und zwei Städte (Kartarpur und Kapurthala) aus dem Bezirk Jalandhar in Punjab. Die meisten Daten wurden in Österreich im Tempel ge-sammelt; die Hindu-Tempel im 15. Bezirk und die Sikh-Tempel im 12. Bezirk. Ferner wurden zwei qualitative Interviews in Punjab und eines in Wien mit verschiedenen praktischen Ärzten durchgeführt. Diese Studie zeigte, dass beim Kauf der täglichen Lebensmittel für die Migrantinnen in Öster-reich die Preisfrage wichtiger war als die Qualität der Nahrung. Die meisten von ihnen gaben zu, dass sie keine Vegetarier sind, obwohl aufgrund ihrer religiösen Überzeugung, sie kein Fleisch essen dürfen. Die kulturellen Einflüsse des Gastlandes zeigen Auswirkungen auf ihre Essgewohnheiten. Aber die Ergebnisse zeigen, dass es keine Korrelation zwischen den Ernäh-rungsgewohnheiten und dem Body Mass Index zwischen den Migranten in Österreich gibt. Allerdings befindet sich eine große Gruppe der adipösen Frauen mit 66,7% innerhalb der Nicht-Vegetarier-Gruppe. Zusätzlich gibt es eine signifikante Korrelation zwischen dem Body Mass Index Gruppen und Essverhalten im Zusammenhang mit Beilagen (χ ² = 12,94, p = 0,043). Ferner zeigten sich die Einflüsse der kulturellen Veränderungen auf bestimmte Mig-ranten bei der Laktationsdauer, Anzahl der Kinder und das Alter der Mutter bei der Geburt des ersten Kindes. Die Frauen in Indien hatten einen höheren durchschnittlichen Laktations-periode von etwa 2 Jahren, die auf ca. 1 Jahr in Österreich reduziert wird. Die durchschnittli-che Anzahl der Kinder in Österreich innerhalb der Migranten Familien sinkt, und das Alter für die Geburt des ersten Kindes steigt. Die meisten Familien mit Migrationshintergrund haben in Österreich etwa 2 Kinder. Body Mass Index steigt mit dem Alter in dieser Studie. Es besteht eine hohe Korrelation zwischen dem BMI-und Altersgruppen (χ ² = 16,47; p = 0,011). Die größte Gruppe der übergewichtigen und adipösen Frauen war im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Der Anteil der Frauen mit Übergewicht in Österreich war, wie erwartet, höher als in Indien. Vor allem Frauen jünger als 30 Jahre treiben regelmäßig Sport. Es gibt eine Korrelation zwischen den Altersgruppen und regelmäßigem Sportverhalten. Weiteres gibt es eine statistisch signifikante Korrelation zwischen Bildung und finanzieller Abhängigkeit (χ ² = 14,59, p = 0,042). Es konnte bewiesen werden, dass meistens Analphabe-ten und arbeitslose Frauen von ihren Familien abhängig sind. Finanzielle Abhängigkeit nimmt mit einem höheren Bildungsniveau ab. Weiterhin zeigte diese Studie, dass Wohnort, unzureichende Infrastruktur und schlechte Lebensbedingungen einen hohen Einfluss auf die Bildung haben. Die Korrelation zwischen Bildung und Geburtsort in dieser Studie zeigen ein hohes signifikantes Ergebnis (χ ² = 24,27, p = 0,001). Frauen, die in der Stadt geboren wurden, hat-ten eine höhere Bildung als Frauen in den Dörfern.
Abstract
(Englisch)
The aim of this study was to analyze the reproductive health situation of Indian migrants liv-ing in Vienna and to compare their health status with women living in India. 115 women be-tween the age of 17 and 80 years were analyzed with the help of standardized questionnaires. Questions were asked to find out about the economic and health situation, eating habits, living conditions etc. The average age of the women was 38.7 years. 50 of these women live as mi-grants in Vienna, and 65 of them are from two villages (Sarai Khas and Kotla) and two cities (Kartarpur and Kapurthala) in the district of Jalandhar in Punjab. Most of the data in Austria was collected in temples; the Hindu Temple in the 15th district and the Sikh Temple in the 12th district. Further, two qualitative interviews with general practitioners in Punjab and one in Vienna were done with various general practitioners. In this survey, the matter of price was important for most of the migrants when it comes to buying their daily food. Most of them were not vegetarian, although due to their religious be-lief, they should not be eating meat. The cultural influences of their host country have effects onto their eating habits. But results indicate that there is no correlation between the eating habits and Body Mass In-dex in the migrants in Austria. However, the group of obese women with 66.7% is vast within the non-vegetarian group. Additionally there is a significant correlation between the Body Mass Index groups and eating habits relating to side dishes (χ²=12.94; p=0.043). Further, the cultural and environmental changes have certain effects onto migrants concerning period of breastfeeding, amount of children and age of the mother at first birth. The women in India had a higher average period of lactation of about 2 years, which declines to approximately 1 year in Austria. The average amount of children in Austria within the migrants decreases and the age for giving birth to the first child increases. Most migrant families in Austria have about 2 children. Body Mass Index increases with the subjects getting older in this study. There is a high correlation be-tween the BMI groups and age groups (χ²=16.47; p=0.011). The largest group of overweight and obese women were between the age of 30 and 50 years. The percentage of women with overweight in Austria was, as expected, higher than in India. Mostly women younger than 30 years do sports on a daily basis. There is a correlation between the age groups and daily exer-cise. In this study a statistically significant correlation between education and financial de-pendency was found (χ²=14.59; p=0.042). It was proofed that women who are dependent on their families are mostly illiterate and unemployed. Financial dependency decreases with a higher education level. Further, this survey showed that place of residence, inadequate infra-structure and living status have a high influence on education. Women born in villages are not able to receive suitable education compared to the women in cities. The correlation between education and birthplace in this study shows a significant result (χ²=24.27; p=0.001). Subjects born in the city had a higher education than the ones born in a village.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Reproductive health women migration Austria India
Schlagwörter
(Deutsch)
Reproductive Gesundheit Frauen Migration Österreich Indien
Autor*innen
Maryam Singh
Haupttitel (Englisch)
Reproductive health of Indian women in Austria and in India
Paralleltitel (Deutsch)
Reproduktive Gesundheit der Indischen Frauen in Österreich und in Indien
Paralleltitel (Englisch)
Reproductive health of Indian women in Austria and in India
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
109 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sylvia Kirchengast
Klassifikation
42 Biologie > 42.25 Spezielle Biologie
AC Nummer
AC08451331
Utheses ID
11361
Studienkennzahl
UA | 442 | | |
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