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Do kea (Nestor notabilis) consider spatial relationships between objects?
physical cognition in highly neophilic New Zealand parrot
Alice Auersperg
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Ludwig Huber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12685
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29494.11559.169660-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Technische Intelligenz Hypothese (TIH) hilft die Evolution von fortgeschrittenen geistigen Fähigkeiten in einigen Tierarten zu erklären. Eine komplexe Umwelt, sowie eine ungewöhnliche Nischenbetzetung kann eine hohe Annpassungs/Innovationsrate erfordern, was unter den passenden Umständen intelligenzfördernd wirken kann. Es gibt daher inzwischen zahlreiche Untersuchungen die sich damit beschäftgen wie bestimmte Tiere ihre physische Umwelt wahrnehmen, ob sie sich durch Erfahrungen und Beobachtungen diesbezüglich Wissen aneigenen können und ob sie dieses schliesslich zielgerichtet einsetzten können. Der Kea ist ein Neuseeländischer Bergpapagei, der harten Klimabedingungen sowie einem seasonal begrenzten Resourcenangebot aber dafür auch einem Mangel an nartürlichen Raubfeinden ausgesetzt ist. Aufgrund dieser Umstände entwickelte sich eine stark ausgebildete Neophilie gegenüber unbekannten Gegenständen, welche von den Tieren oft lange Zeit manipulativ untersucht werden. Der Kea stellt hiermit eine passende Model Spezies aus der Vogelwelt zur Untersuchung der TIH dar. Die Experimente, welcher aus dieser Arbeit resultieren, konzentrieren sich hauptsächlich darauf, wie der Kea räumliche Beziehungen zwischen Gegenständen in seiner Umgebung wahrnimmt und diese zu seinem Vorteil nutzen kann. In Kapitel zwei geht es um die Gestalt Wahrnehmung zwischen einem begehrtem Objekt und der Beschaffenheit des Untergrundes auf dem sich dieses Objekt befindet. Kapitel drei bis fünf beschäftigen sich unter anderem mit einer der kompliziertesten und sowie am häufigsten diskutierten Objektbeziehung, welche von Tieren erstellt werden kann: der Gebrauch von Gegenständen als Werkzeug. Wir können zeigen, dass der Kea, welcher kein nartürlicher (oder genetischer) Wekzeuggebraucher ist in der Lage ist im Labor Objektrelationen zu erzeugen welche die Bedingungen von Werkzeuggebrauch erfüllen. Die Tiere zeigten sich in der Lage nicht nur kompakte Objekte in Öffungen zu stecken um ein feststeckendes Futter zu befreien, sondern auch stockartige Werkzeuge als funktionale Verlängerung eines Körperteils zu verwenden. Es ist jedoch noch weitgehend unklar inwiefern ein kausales Verständnis über die physikalischen Hintergünde der Aufgabe vorhanden ist oder ob die Handlungen auf schnellem Assoziationlernen sowie komplexer Körperkontrolle basieren. Die Implikationen dieser Studien und künftige Forschungsansätze werden im abschliessenden Kapitel sechs diskutiert.
Abstract
(Englisch)
The Technical Intelligence Hypothesis (TIH) helps to explain the evolution of intelligent behaviour in some animals. Complex environmental circumstances as well as unusual niches may cultivate adaptive flexibility as well as an increased innovation rate in the species concerned and may consequently advance investment in higher cognitive abilities. Currently there are a great number of studies investigating how animals perceive their physical environment, whether they can accumulate knowledge about it through experience and observation and whether they can use this knowledge in a goal directed manner. The kea is a New Zealand mountain parrot, which is exposed to harsh climate conditions and seasonally restricted food resources, but also a lack of predation in its favor. Due to these circumstances, the birds have developed very strong neophilia towards novel objects, which are often manipulated extensively. The kea herewith depicts an adequate avian model for testing the TIH. The experiments that result from this thesis mainly concentrate on the kea’s perception of the spatial relationships of objects within its environment and how it can make use of them to its advantage. Chapter two is concerned with the Gestalt perception between a desired, out of reach item and the appearance of the support that object is resting upon. Chapter three, four and five examine inter alia one of the most complex object relationships in the animal world: The use of objects as tools. We can show that the kea, which is not a natural (or genetical) tool user, is able to produce behaviour in the laboratory that fulfills the requirements of tool use. The kea proved to be competent, not only in inserting compact tools into tubes in order to knock a food reward out of place, but also in learning to use stick-like tools as a functional extension of their beaks. It is however still unclear as to what extent the animals have a causal understanding of the problems concerned or whether most of their actions result from rapid learning in combination with complex motor control over their body movements. The implications of this study as well as future directions will be discussed in the concluding chapter (chapter six).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Physical Cognition Aves Means End Tool Use
Schlagwörter
(Deutsch)
Physische Kognition Aves Means End Werkzeuggebrauch
Autor*innen
Alice Auersperg
Haupttitel (Englisch)
Do kea (Nestor notabilis) consider spatial relationships between objects?
Hauptuntertitel (Englisch)
physical cognition in highly neophilic New Zealand parrot
Paralleltitel (Deutsch)
Berücksichtigen Keas (Nestor notabilis) räumliche Beziehungen zwischen Objekten
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
121 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Carel Van Schaik ,
Joseo Call
Klassifikation
42 Biologie > 42.83 Aves
AC Nummer
AC08451090
Utheses ID
11430
Studienkennzahl
UA | 091 | 439 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1