Detailansicht

Früherkennung und Prävention von Entwicklungsauffälligkeiten mit speziellem Fokus auf Verhaltensauffälligkeiten
Marietta Aigner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Max Friedrich
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.1464
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29320.86546.702462-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden wie auffälliges Verhalten im Vorschulalter erkannt werden kann und welche Faktoren PädagogInnen berücksichtigen müssen um die Auftretenshäufigkeit sowie die Intensität bereits bestehender Auffälligkeiten zu reduzieren. Als Grundlage eines Erklärungsmodells sollen verschiedene Bereiche des kindlichen Lebens dienen. Da vom Kind als „bio- psycho- soziale Einheit“ ausgegangen wird, bedeutet dies die Berücksichtigung von anlagebedingten Faktoren, Selbstbestimmungs- und Selbstregulierungstendenzen des Kindes sowie die Bezugnahme auf die Einflüsse der kindlichen Umwelt auf das Verhalten des Kindes. Über die geschichtliche Auseinandersetzung mit der Pädagogik bei Verhaltensauffälligkeiten kommt man zum derzeitigen Stand der Forschung in dem Bereich der Pädagogik bei Verhaltensauffälligkeiten. In diesem Abschnitt der Arbeit bekommt man einen ersten Eindruck davon wie komplex der Themenbereich ist. Der Gedanke des Bösen, der dem Kind innewohnt und welcher das „störende Verhalten“ des Kindes verursacht und daher eine recht klare Handlungsaktivität in einem solchen Fall vorgibt, wird verworfen und macht Platz für einen Ansatz der die Entstehung auffälligen Verhaltens als multifaktoriell bezeichnet. Aufbauend darauf können sich die Handlungsalternativen nicht linear vollziehen. Der Einsatz von individuellen multimodalen präventiven Maßnahmen wird unerlässlich. Die empirischen Belege im zweiten Abschnitt der Arbeit sind ein Auszug der ersten statistischen Daten, die in Österreich zu diesem Themenbereich erhoben wurden und zeigen eine Prävalenz von auffälligem Verhalten in einem recht hohen Ausmaß, auch wenn die Zahlen im internationalen Durchschnitt liegen.
Abstract
(Englisch)
This paper is looking at ways and discussing ways of how noticeable behaviour can be diagnosed (identified) as soon as in pre-school years. It is discussing factors pedagogues have to consider in order to be able to reduce frequency of appearance as well as intensity of already existing conspicuities. Different areas of a child’s life shall be the basis of a possible explanatory model. Because the child is seen as a “bio-psycho-social entity”, factors of pre-disposition, self-determination tendencies and self-regulation tendencies as well as outside influences of the child’s environment shall be considered. Discussing the history of pedagogy of noticeable behaviour brings us to today’s state of research in the area. In this part of the paper one gets (Here one gets) a first impression of how complex this subject area is. The thoughts of evil inherent in the child and responsible for its “distracting behaviour” providing a clear way of action is rejected and is replaced by an approach seeing the emergence of noticeable behaviour as multi-factorial. Consequently action alternatives cannot and must not be unidimensional. The empirical evidence in the second part of the paper is an excerpt of the first statistical data collected in Austria concerning this topic. They show a rather high prevalence of noticeable behaviour although the numbers are on international average.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
early diagnosis prevention behavioural disorder
Schlagwörter
(Deutsch)
Früherkennung Prävention Verhaltensauffälligkeiten Entwicklungsauffälligkeiten
Autor*innen
Marietta Aigner
Haupttitel (Deutsch)
Früherkennung und Prävention von Entwicklungsauffälligkeiten mit speziellem Fokus auf Verhaltensauffälligkeiten
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
155 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Max Friedrich
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.28 Verhaltensgestörtenpädagogik
AC Nummer
AC07086435
Utheses ID
1153
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1