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Instrumente zur Sicherung der Selbstbestimmung am Lebensende - und die daraus folgenden ethischen und rechtlichen Aspekte für die Pflege
Stefanie Ruland
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Maria Kletečka-Pulker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12855
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29749.34962.833770-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema rund um die vorausverfügte Selbstbestimmung durch Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Sachwalterverfügung. Die einzelnen Instrumente werden mit ihren Vor- und Nachteilen, sowie ihren Grenzen für die Selbstbestimmung der PatientInnen beim Eintreten eines Ernstfalles dargestellt und diskutiert. Als Grundlage dienen das Patientenverfügungsgesetz, das Sachwalterrechtsänderungsgesetz im ABGB, die jeweiligen Regierungsvorlagen und Rechtsvorschriften sowie ethische, rechtliche, medizinisch-pflegerische und theologische Literatur. Bei einer Gegenüberstellung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ergibt sich, dass der höchste Grad an Selbstbestimmung am Lebensende wohl durch eine inhaltliche Kopplung dieser beiden Rechtsinstrumente erreicht werden kann. Um die herrschende Rechtslage in Österreich verständlich zu machen bzw. zu hinterfragen werden gesellschaftlich-ethische Grundpositionen sowie die Einstellungen zum Thema aus der Sicht von PatientInnen kurz erläutert. Der PatientInnenwille spielt im Zusammenhang mit der Behandlung eines/einer PatientIn eine sehr große Rolle, selbst wenn dieser nur als „mutmaßlicher Wille“ festgestellt werden kann. Daher wird ein Hauptaugenmerk auf den Umgang von Pflegenden mit schwerkranken und sterbenden PatientInnen, den Instrumenten zur Selbstbestimmung dieser PatientInnen und deren Konsequenzen für die Praxis gelegt. Es wird außerdem aufgezeigt welche Rolle Pflegepersonen bei möglichen Grenzfällen, in denen keine Eindeutigkeit der Handlungsalternativen gegeben ist, einnehmen können. Die ethische und rechtliche Verantwortung von Pflegepersonen wird dargestellt. Aber auch Rechte und Handlungsmöglichkeiten, die ihnen bei der Betreuung von Sterbenden zukommen, falls Meinungsverschiedenheiten bei Entscheidungen bestehen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Pflegenden, ÄrztInnen, eventuell PsychotherapeutInnen und sonstigen an der Betreuung beteiligten Personen, SachwalterInnen und/oder Bevollmächtigten und Angehörigen kann in jedem Fall die bestmögliche Behandlung für den/die PatientIn garantieren.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Selbstbestimmung Lebensende Patientenverfügung Vorsorgevollmacht rechtlicher Kontext ethischer Kontext Pflege
Autor*innen
Stefanie Ruland
Haupttitel (Deutsch)
Instrumente zur Sicherung der Selbstbestimmung am Lebensende - und die daraus folgenden ethischen und rechtlichen Aspekte für die Pflege
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
128 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Maria Kletečka-Pulker
Klassifikationen
44 Medizin > 44.06 Medizinsoziologie ,
44 Medizin > 44.10 Gesundheitswesen: Allgemeines ,
44 Medizin > 44.14 Gesundheitsvorsorge ,
44 Medizin > 44.63 Krankenpflege ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
86 Recht > 86.99 Recht: Sonstiges
AC Nummer
AC08406969
Utheses ID
11575
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
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