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Entwicklungszusammenarbeit der Tschechischen Republik in Angola
Ina Bayerova
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Kathrin Sartingen
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.12886
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29478.66183.174853-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Zentralthema meiner Diplomarbeit sind die Beziehungen zwischen Angola und der Tschechoslowakei/Tschechischen Republik vor und nach dem Jahr 1989, in Bezug auf die Entwicklungspolitik. Anhand einer Literaturrecherche und durchgeführten Interviews habe ich die Hauptunterschiede zwischen der geleisteten Entwicklungshilfe während der Zeit des Sozialismus und der Art und Weise einer modernen Entwicklungszusammenarbeit heute untersucht. Mein Ziel war es herauszufinden, welche Motive sich hinter der Bereitwilligkeit der Tschechoslowakei/Tschechischen Republik, gerade Angola in die Entwicklungspolitik einzubinden, verbargen. Um diese Frage beantworten zu können, befasste ich mich auch mit dem umfangreichen und komplexen Thema der Entwicklungszusammenarbeit (EZA), konkreter dann mit der Veränderung der EZA in der Tschechoslowakei/Tschechien vor und nach dem Jahr 1989. Es war auch wichtig auf die historischen Ereignisse einzugehen, da diese als Grundlage für das Verständnis der Arbeit nicht wegzudenken sind. Der Zugang Tschechiens zu Angola hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion zwar geändert, dennoch bleiben die ökonomischen Interessen nach wie vor ein bedeutender Bestandteil bei der Auswahl eines Landes als Prioritätsland. Nach vielen Jahren der geleisteten EZA und erfüllten und unerfüllten Erwartungen wird Angola ab dem Jahr 2011 wieder als Prioritätsland aus der tschechischen EZA gestrichen. Dennoch bleibt es ein Land mit großen wirtschaftlichen und sozialen Problemen, das auch weiterhin von tschechischen Instituten und NGOs unterstützt wird, wenn auch mit anderen Donoren, als dem Tschechischen Staat.
Abstract
(Englisch)
This dissertation focuses on the relations between Angola and Czechoslovakia/Czech Republic before and after the year 1989, in terms of development policy. Based on literature research and interviews, I have analysed the main differences between development aid provided during the period of socialism and the way modern development cooperation works today. My goal was to discover the motives behind the willingness of Czechoslovakia/Czech Republic to support Angola chiefly in regards to development cooperation. To answer this question, I dealt with the extensive and complex field of development cooperation (DC), with a special look at the changes of DC in Czechoslovakia/Czech Republic before and after 1989. It was also important to examine the historical events, since they provide the essential basis for understanding this dissertation. The approach of the Czech Republic to Angola has changed after the collapse of the Soviet Union. However, economic interests continue to be an important part in the selection of a country as a priority country. After many years of DC, and fulfilled as well as unfulfilled expectations, from 2011 Angola will again cease to be a priority country of the Czech DC. Nevertheless, it remains a country with great economic and social problems that will continue to be supported by Czech institutions and NGOs, although with donors other than the Czech state.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
development cooperation Angola Czech Republic
Schlagwörter
(Deutsch)
Entwicklungszusammenarbeit Angola Tschechische Republik
Autor*innen
Ina Bayerova
Haupttitel (Deutsch)
Entwicklungszusammenarbeit der Tschechischen Republik in Angola
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
120 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kathrin Sartingen
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
73 Ethnologie > 73.07 Entwicklungsethnologie ,
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines
AC Nummer
AC08407692
Utheses ID
11602
Studienkennzahl
UA | 236 | 357 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1