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Zur politischen Symbolik der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien am Beispiel des Namensstreites mit Griechenland
Lazim Ahmedi
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Karin Liebhart
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13013
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29396.61243.563253-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Seit 2006 droht der sogenannte Namensstreit zwischen der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (FYR-Mazedonien) und Griechenland um den Namen Mazedonien zu eskalieren. Als Hauptprovokateur dieser Auseinandersetzung agiert die gegenwärtige FYR-mazedonische Regierung unter Premierminister Nikola Gruevski. Durch die Neuerfindung und intensive Zurschaustellung politischer Symbole, Mythen und Rituale unternimmt diese/r den Versuch, eine neue nationale Identität für das gespaltene Land zu finden – dies ohne Rücksicht auf die kulturhistorische und territoriale Integrität Griechenlands. Den oft fatalen Auswirkungen der Provokationen auf den euroatlantischen Integrationsprozess FYR-Mazedoniens, den Beziehungen zwischen den Ethnien im Land sowie der wirtschaftlichen Lage gilt das Hauptaugenmerk dieser Arbeit. Exemplarisch wird die Politik der Gruevski-Regierung dargestellt. Es zeigt sich – unter anderem an der Vereinnahmung und Beanspruchung antiker hellenistischer, oft mythisierter Persönlichkeiten (z.B. Alexanders des Großen) – dass die Regierung FYR-Mazedoniens an der Lösung des Namensstreites nicht nur kein Interesse zeigt, sondern diesen für ihren Machterhalt und ihre Interessen funktionalisiert.
Abstract
(Englisch)
This paper deals with the so called name dispute between The Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYR-Macedonia) and Greece. As the main actor since 2006, the FYR-Macedonian government – headed by Prime Minister Nikola Gruevski – tries to create a new identity for the divided country. While inventing and displaying political symbols, myths and rituals concerning the ancestry of the Macedonians, the government and its leading representative do not respect the cultural, historical and territorial integrity of Greece. The focus is put in particular on the effects of these provocations concerning the Euro-Atlantic integration of FYR-Macedonia, the interethnic relations within the country and the economic situation. The politics of the Gruevski-Government are taken as examples. It turns out that FYR-Macedonia is not really interested in solving the conflict. The exposure of ancient-Hellenic often mythified personalities such as Alexander the Great and other symbolic actions help the government to legitimate its power and foster its political interest.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
identity politics myths name dispute rituals symbols
Schlagwörter
(Deutsch)
Identitätspolitik Mythen Namensstreit Rituale Symbole
Autor*innen
Lazim Ahmedi
Haupttitel (Deutsch)
Zur politischen Symbolik der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien am Beispiel des Namensstreites mit Griechenland
Paralleltitel (Englisch)
On the political symbolism of the Former Yugoslav Republic of Macedonia towards the name dispute with Greece
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
123 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karin Liebhart
Klassifikation
89 Politologie > 89.79 Internationale Konflikte: Sonstiges
AC Nummer
AC08427183
Utheses ID
11712
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
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