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Nonverbal behavior in public space as a function of density and group size
Ursula Polzer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Karl Grammer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13095
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29068.84301.351065-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Eine Person befindet sich immer immer in Interaktion mit ihrer Umgebung. Verschiedene Umstände dieser Umgebung führen zu einem angenehmen Gefühl, welches von der wahrgenommenen Sicherheit abhängig ist. Dieses kann durch nicht sprachliches Verhalten ausgedrückt werden, speziell durch die so genannten ‘Automanipulationen’. Automanipulationen werden mit Angst, Unbehagen und Stress assoziiert (Ekman, 1977; LeCompte, 1981; Rosenfeld, 1966). Meine Diplomarbeit ist Teil eines von der EU fundierten Projektes namens Vanaheim, welches mich mit Video Material aus U-Bahnstationen, aufgenommen in einer europäischen Stadt, unterstützt. Die Hauptaufgabe dieser Studie ist die Verhaltensbeobachtung und Kodierung von Personen, die sich in der Ticket Halle von U-Bahn Stationen aufhalten. Die aufgenommenen Daten werden nach dem Auftreten der Automanipulationen, abhängig von der Personendichte in der Halle und der Begleitung eines Freundes, ausgewertet. Die Hypothese, dass Gruppenmitglieder mehr Automanipulationen zeigen als nicht Gruppenmitglieder, wurde nicht unterstützt. Weiters erwartete ich, dass Individuen innerhalb einer Personendichte von weniger als drei und mehr als zehn Personen mehr Automanipulationen zeigen als Individuen innerhalb einer Personendichte von drei bis zehn Personen. Die Daten zeigten jedoch keine Unterschiede bezüglich der Dichte. Die Ergebnisse wurden im Zusammenhang mit dem speziellen Umfeld, den Störfaktoren und dem generellen Datensatz diskutiert. Eine explorative Auswertung anderer nicht sprachlichen Verhaltensweisen zeigte typisches gruppenspezifisches Verhalten. Diese Ergebnisse bezüglich der Dichte zeigten jedoch, dass die Wahrnehmung verschiedener Dichte von mehreren Faktoren abhängig ist und dass eine speziellere Einteilung sinnvoller wäre.
Abstract
(Englisch)
A person is always interacting with its environment and with the social units in this environment. Different conditions according to the setting refer to the level of comfort, which depends on the perceived safety. This is expressed through nonverbal behavior, especially ‘auto manipulators’. They are associated with anxiety, discomfort and stress (Ekman, 1977; LeCompte, 1981; Rosenfeld, 1966). My diploma thesis is part of an EU funded project which supplied me with video material collected in one European city. The main part is the observation of behavior and the coding of people in the ticket hall of metro stations. The outcome was evaluated according to occurred auto manipulations depending on the density of people and on the company of a friend. The hypothesis that group members perform less auto manipulations than non-group members could not be supported. I expected that the perceived safety would be increased if more than two or less than ten people were present in the ticket hall at the same time as the focused person. The results show no differences in the occurrence of auto manipulations between people in different densities and are discussed in the context of the setting, interference factors and the data sample. An explorative look on the other behaviors in the ticket hall regarding the social units showed typical group behaviors, focussing on the group members. The results make it clear that the perceived density depends on different factors and that a better classification of densities has to be deliberated.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
auto manipulation behavior observation metro station
Schlagwörter
(Deutsch)
Automanipulation Verhaltensbeobachtung U-Bahn Station
Autor*innen
Ursula Polzer
Haupttitel (Englisch)
Nonverbal behavior in public space as a function of density and group size
Paralleltitel (Deutsch)
Nicht verbales Verhalten in öffentlichen Plätzen in Abhägigkeit von der Dichte und der Gruppengröße
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
63 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Karl Grammer
Klassifikationen
42 Biologie > 42.21 Evolution ,
42 Biologie > 42.66 Ethologie
AC Nummer
AC08451004
Utheses ID
11777
Studienkennzahl
UA | 442 | | |
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