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Demokratiezufriedenheit in Ostdeutschland
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Michael Stanczyk
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Dieter Segert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13116
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30295.56224.744570-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorgelegte Masterarbeit behandelt das Thema der Demokratiezufriedenheit in Ostdeutschland. In der Arbeit wird untersucht, weshalb in den neuen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland nach über zwanzig Jahren seit der Wiedervereinigung noch immer große Bedenken zum gegenwärtigen demokratischen Staatssystem vorhanden sind. Es wird insbesondere hinterfragt, welche Erwartungen die ostdeutschen Bürger an eine erfolgreiche und gut funktionierende Demokratie stellen und welche demokratiespezifischen Verhältnisse momentan gegeben sind. In diesem Zusammenhang muss notwendigerweise analysiert werden, ob Unterschiede zwischen den Ansprüchen und den realen Begebenheiten existieren. Auf dieser Grundlage sowie den Ergebnissen der Analyse und den Präferenzen der ostdeutschen Bürger soll sich folglich herausstellen, inwiefern die neuen Bundesländer eine neue bzw. abgewandelte Form von Demokratie benötigen. Die methodologische Herangehensweise der Arbeit charakterisiert sich durch die Gliederung in einen theoretischen sowie empirischen Teil. Im theoretischen Teil werden zunächst relevante Modelle vorgestellt, in denen Faktoren genannt werden, die für die Unterstützung eines politischen System von großer Bedeutung sind. Hier wird zudem aufgezeigt, welche Formen der Unterstützung vorhanden sind, aber ebenso welche Rolle eine politische Kultur mit ihrer Spezifik im Hinblick auf die Bewertung eines politischen Systems spielt. Schließlich werden vier normative Demokratiemodelle präsentiert, um eine spätere Einordnung der staatssystematischen Bedürfnisse der ostdeutschen Bürger zu vereinfachen und plausibel darstellen zu können. Der empirische Teil verdeutlicht auf der Grundlage der Theorie die gegenwärtige Situation bezüglich Demokratiezufriedenheit in den neuen Bundesländern. Anhand der ALLBUS Datensätze aus den Jahren 1991, 2002 und 2008 wird eine Sekundärdatenanalyse angewandt, um die Entwicklung der tatsächlichen Erwartungen sowie die heutige demokratische Wirklichkeit in Ostdeutschland mithilfe von relevanten und in Frage kommenden Daten aufzuzeigen. In diesem Kapitel werden insbesondere Einflussfaktoren berücksichtigt, die eine unmittelbare und beweisbare Auswirkung auf die Demokratiezufriedenheit haben. Aus der gesamten Vorgehensweise soll schließlich resultieren und insbesondere logisch ableitbar werden, welches Demokratiemodell eine geeignete und möglichst praxisnahe Lösung für Ostdeutschland darstellen könnte.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Demokratiezufriedenheit Ostdeutschland Demokratie
Autor*innen
Michael Stanczyk
Haupttitel (Deutsch)
Demokratiezufriedenheit in Ostdeutschland
Hauptuntertitel (Deutsch)
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
93 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Dieter Segert ,
Guido Tiemann
Klassifikation
89 Politologie > 89.35 Demokratie
AC Nummer
AC08784663
Utheses ID
11796
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
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