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Subjektive Einstellungen der ClearerInnen in Oberösterreich zum Thema Gender
Maria Honeder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Helga Fasching
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13121
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29468.69007.626354-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Forschungsarbeit geht der Frage nach, wie die subjektiven Einstellungen zu Geschlechterrollen von ClearerInnen in Oberösterreich den Berufswahlprozess von jungen Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) im sozialen und emotionalen Bereich beeinflussen. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden acht ClearerInnen aus Oberösterreich befragt. Es wurden problemzentrierte Interviews in Anlehnung an Witzel (1982) geführt, welche im Anschluss daran themenspezifisch nach Lamnek (2005) ausgewertet wurden. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich die ClearerInnen häufig mit einem traditionellen Geschlechterrollenverständnis seitens ihrer KlientInnen und deren sozialem Umfeld konfrontiert sehen und dies in ihre Tätigkeit einfließt. Das Ergebnis der Studie ist, dass es ProfessionistInnen nicht von ihren eigenen Einstellungen zu Geschlechterrollen abhängig machen, ob junge Frauen und Männer mit SPF im sozialen und emotionalen Bereich ihre Geschlechterrolle traditionell leben. Die ClearerInnen sehen ihre Hauptaufgabe im Informieren und Aufzeigen von Perspektiven und wollen ihre KlientInnen nicht in eine bestimmte berufliche Richtung lenken. Es zeigt sich weiters, dass die Einstellungen der befragten ClearerInnen zur männlichen Geschlechterrolle weiterhin als sehr traditionell einzustufen sind. Bei der Einstellung der ClearerInnen zu weiblichen Geschlechterrollen sind Aufweichungstendenzen bemerkbar. Dies wird dadurch sichtbar, dass jungen Frauen von den ClearerInnen vermehrt geschlechtsuntypische Berufe vorgeschlagen werden. Die ClearerInnen halten jedoch eine gelungene berufliche Integration von jungen Menschen mit einer sozialen und emotionalen Beeinträchtigung oft für nicht sehr wahrscheinlich.
Abstract
(Englisch)
This empirical thesis is focused at the question how individual attitudes of clearers towards gender behaviour influence the career selection process of young men and women with special education on fostering needs. The study was conducted with a random sample of eight clearers working in the province of Upper Austria. The author of the study interviewed the clearers based on Witzel’s problem-centered form of interviews (1982). The analysis of the findings was conducted by using the evaluation leaned on Lamnek (2005). The results show that clearers are often faced with traditional gender role behaviour from their clients’ side and their social influence(r)s which influences their work. Another outcome of the study is that clearers do not see any correlation between their own individual attitudes towards gender role bahaviour and their clients’ approaches to (traditionally) gender-based career selections. The clearers consider their main task providing professional information and know-how and drawing career perspectives for their young clients with special educational on fostering needs. They do not aim at directing their clients into specific careers; they rather focus on the individual wishes, strengths and interests of the young people. It turned out that clearers’ individual attitudes towards male gender behaviour are still very traditionally stamped. Their attitudes towards female gender roles show a slight and softening shift. However, the clearers very often do not see a high probability of successful professional integration of young men and women with special education on fostering needs.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
attitudes gender Clearing career selection process special education on fostering needs
Schlagwörter
(Deutsch)
Einstellungen Gender Clearing Berufswahl sonderpädagogischer Förderbedarf im sozialen und emotionalen Bereich
Autor*innen
Maria Honeder
Haupttitel (Deutsch)
Subjektive Einstellungen der ClearerInnen in Oberösterreich zum Thema Gender
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
IV, 214 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helga Fasching
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.39 Teilgebiete der Pädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC08532001
Utheses ID
11801
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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