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Konvention und Floskel im Spätstil Beethovens
Daniel Tiemeyer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Birgit Lodes
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13197
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30384.65868.344566-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Daniel Tiemeyer: Konvention und Floskel im Spätstil Beethovens Angeregt von Theodor W. Adornos Überlegungen aus dem Spätstil-Aufsatz, befasst sich diese Diplomarbeit mit der Rolle der Konvention und Floskel im Spätstil Beethovens. Demnach muss das „Verhältnis der Konventionen zur Subjektivität selber“ als das „Formgesetz verstanden werden, aus welchem der Gehalt des Spätstils entspringt.“ Die getroffenen Kategorisierungen der Konvention belaufen sich auf die Elemente Form, Vokales und Tanz, während sich die Floskeln in Gestalt von Spielfiguren, Reminiszenzen an ältere Musik und musikalische Topoi manifestieren. Durch die Lokalisierung, Analyse und Interpretation der oben genannten Phänomene ist es möglich, die „Risse und Sprünge“, die ein wesentliches Charakteristikum des Spätstils ausmachen, kontextualisieren und so einen erweiterten Ansatz für das Verständnis und die Auseinandersetzung mit dem enigmatischen Spätwerk vorlegen zu können. Dadurch lassen sich Ereignisse, wie die Amalgamierung der konventionellen Opernszenerie von Rezitativ und Arie mit der entgegengesetzten Struktur der Sonatenhauptsatzform ebenso erklären, wie das Aufgreifen der Fuge und die Verwendung von simplen Tanzrhythmen sowie Elementen der „Unterhaltungsmusik“ in den späten Streichquartetten. Um der Wirkungsweise der Konventionen und Floskeln nachzuspüren, sind die Instrumentalzyklen der späten Klaviersonaten und Streichquartette in ihrer Gesamtheit herangezogen worden.
Abstract
(Englisch)
Based upon Theodor W. Adorno’s thoughts from the Spätstil-article, this diploma thesis is concerned with the significance of the conventions and phrases in Beethoven’s late style. The “relation of the conventions to the subjectivity itself” has to be interpreted as the “determination of form, from which the content of the late style emerges”. The elected categories are the elements of form, vocal devices and dance, whereas the phrases are represented by play-figures, reminiscences to older music and musical topoi. With localization, analysis and interpretation of this phenomena it becomes possible to detect and to classify the “cracks and disruptions”, which emanate a central characteristic of the late style, and thereby develop an advanced approach to the understanding and discussion of the enigmatic late works. Thus it will be possible to explain events, such as the amalgamation of the conventional opera-setting of recitative and aria with the contrarian structure of sonata form, as well as the elements of “entertainment-music” in the late string quartets. To trace the mode of functioning of the conventions and phrases, the instrumental cycles of the late piano sonatas and the string quartets have been examined as a whole.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Ludwig van Beethoven late style piano sonatas and string quartets analysis Theodor W. Adorno
Schlagwörter
(Deutsch)
Ludwig van Beethoven Spätstil Klaviersonaten und Streichquartetten musikalische Analyse Theodor W. Adorno
Autor*innen
Daniel Tiemeyer
Haupttitel (Deutsch)
Konvention und Floskel im Spätstil Beethovens
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
327 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Birgit Lodes
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
24 Theater > 24.50 Historische Musikwissenschaft
AC Nummer
AC08438832
Utheses ID
11863
Studienkennzahl
UA | 316 | | |
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