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Humboldt und Foucault in der aktuellen Rezeption
weshalb scheinen sich Wilhelm von Humboldts Bildungsentwurf wie Michel Foucaults Kritikansatz der Gouvernementaliatät gleichermaßen für die Formulierung von Kritik an bestehenden Bildungsreformen zu eignen?
Antonia Bode
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Agnieszka Czejkowska
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13349
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29503.93725.143263-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Diplomarbeit steht die folgende Frage im Zentrum: Weshalb scheinen sich Wilhelm von Humboldts Bildungsentwurf wie Michel Foucaults Kritikansatz der Gouvernementalität gleichermaßen für die Formulierung von Kritik an bestehenden Bildungsreformen zu eignen? Entwicklungen am Bildungssektor erzeugen nicht nur Zustimmung. Kritik wird scheinbar oft in Rückgriff auf Michel Foucault und Wilhelm von Humboldt an Bildungsreformen geübt. Warum werden gerade diese zwei Autoren so oft rezipiert, obwohl sie von völlig unterschiedlichen Menschenbildern und Bildungsmöglichkeiten ausgehen, von unterschiedlichen historischen und politischen Voraussetzungen sowie aus verschiedenen Disziplinen kommen, wenn es darum geht, bestehende, gesellschaftliche Verhältnisse und Bildung, als ein auf die Gesellschaftsform mit einwirkender Faktor, kritisch zu betrachten. Es wird aufgezeigt, in welchen Zusammenhängen und in Bezug auf welche Gegebenheiten jeweils auf Wilhelm von Humboldt und Michel Foucault berufen und zurückgegriffen wird. Um die Frage zu beantworten, werden zuerst Ausschnitte von Wilhelm von Humboldts Schriften und in einem weiteren Kapitel für die Forschungsfrage wichtige Arbeiten von Michel Foucault dargestellt. Danach wird an ausgewählten Beispielen herausgearbeitet, in welchen Zusammenhängen sich Rezipienten auf Humboldt und Foucault beziehen. In einem abschließenden Kapitel wird die Forschungsfrage beantwortet und ein Ausblick gegeben.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Bildungsideal Bildungsreformen Gouvernementalität Kritik Menschenbild Neoliberalismus Subjekt
Autor*innen
Antonia Bode
Haupttitel (Deutsch)
Humboldt und Foucault in der aktuellen Rezeption
Hauptuntertitel (Deutsch)
weshalb scheinen sich Wilhelm von Humboldts Bildungsentwurf wie Michel Foucaults Kritikansatz der Gouvernementaliatät gleichermaßen für die Formulierung von Kritik an bestehenden Bildungsreformen zu eignen?
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
118 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Agnieszka Czejkowska
Klassifikation
81 Bildungswesen > 81.00 Bildungswesen: Allgemeines
AC Nummer
AC08520398
Utheses ID
11997
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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