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"Daß keiner von ihnen verloren gehe"
zur Spiritualität der stellvertretenden Sühne bei Edith Stein ; Sr.Teresia Benedicta a Cruce OCD
Daniela Köder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Marianne Schlosser
DOI
10.25365/thesis.13364
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29525.19505.571755-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit befasst sich mit der Spiritualität der stellvertretenden Sühne bei Edith Stein (*1891 in Breslau, †1942 in Auschwitz, Seligsprechung 1987, Heiligsprechung 1998, Ernennung zur Mitpatronin Europas 1999).
Kap 1 beinhaltet einen Überblick über das Verständnis von Stellvertretung und Sühne zunächst im alttestamentlichen und jüdischen, dann in christlichem Verständnis.
Es zeigt sich ausgehend vom Alten Testament sowohl die Kontinuität des Sühnegedankens, die ‚Logik‘ des göttlichen Handelns, sowie auch das Neue im christlichen Stellvertretungsverständnis, welches im Kreuzesgeschehen Christi seinen Höhepunkt findet. Sühne bedeutet in diesem Verständnis die Wiedergutmachung eigener oder fremder Schuld durch ein Heilshandeln Gottes, welche die Freiheit des Menschen mit einbezieht. Das sühnende Stellvertretungshandeln Jesu ermöglicht es dem Christen, seinerseits stellvertretend Sühne leisten zu können.
Der Hauptteil der Arbeit behandelt die stellvertretende Sühne im Leben (Kap 2) und Werk (Kap 3) Edith Steins, sowie ihren Märtyrertod (Kap 4).
Durch die Erhellung ihrer Biographie unter dem Blickwinkel der Sühne wird deutlich, dass sie im Laufe ihres Lebens eine immer konkreter werdende Spiritualität der stellvertretenden Sühne entwickelt, bis sie 1939 in ihrem Testament ihren Tod Gott anbietet als stellvertretendes Sühnopfer. Dabei werden verschiedene Stationen beleuchtet, welche für diese Fragestellung von Bedeutung sind.
Beim systematischen Durchblick durch ihre geistigen Werke kommen vor allem die Schriften aus der Zeit nach der Aufnahme in den Karmeliterorden (1933) und ihre persönlichen Briefe in den Blick. So werden zunächst Anklänge an eine Spiritualität der stellvertretenden Sühne in der Tradition des Karmel aufgezeigt, welche Edith Stein aufnimmt.
Der Schwerpunkt ihres Sühne- und Stellvertretungsgedankens ist die Christologie. Davon ausgehend erweitert sich der Sühnegedanke in eine Ekklesiologie, denn Stellvertretung ist nur möglich, wenn es eine Einheit der Menschen in Christus gibt. Als konkrete Formen stellen sich Gebet und Opfer heraus. Immer in Bezug auf Christus ist auch die menschliche Sühne der Kreuzweg, den jeder Christ einmal antreten muss. So kommt explizit das Leiden in den Blick, welches als Anteilnahme am Leiden Christi sühnende Wirkung bekommt.
Am Schluß wird ihr Martyrium behandelt, welches sie 1942 in Auschwitz erleidet. Anhand dessen schließt die Arbeit mit einem Ausblick auf eine mögliche Bedeutung dieses Todes in bewusst angenommener Stellvertretung für die heutige Zeit.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Edith Stein Stellvertretung Sühne
Autor*innen
Daniela Köder
Haupttitel (Deutsch)
"Daß keiner von ihnen verloren gehe"
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Spiritualität der stellvertretenden Sühne bei Edith Stein ; Sr.Teresia Benedicta a Cruce OCD
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
94 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marianne Schlosser
Klassifikation
11 Theologie > 11.69 Systematische Theologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08573889
Utheses ID
12012
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
