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Archiv der Schaulust
Arthur Schnitzlers "Reigen" in Wien 1921 im Spannungsfeld von Theater und Erinnerung
Thomas Arzt
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Birgit Peter
DOI
10.25365/thesis.13518
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30410.93435.822159-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Aufführung von Arthur Schnitzlers Theaterstück "Reigen" in Wien 1921 gilt aufgrund ihrer politischen Skandalisierung als denkwürdiges Ereignis für die erste Republik in Österreich. Im Spannungsfeld von Theater und Erinnerung unternimmt diese Forschungsarbeit einen theaterhistoriografischen Perspektivwechsel dieser Bewertung. Sie untersucht das Skandalöse am "Reigen" mit einer Neugierde, die sich nicht an der historischen Rekonstruktion der Skandalisierung allein festmacht, sondern steckt einen Erinnerungsraum ab, der sich aus der Lust am Skandal nährt. Im Sinne des psychoanalytischen Erinnerungsmodells von Sigmund Freud erarbeitet die Re-Lektüre der Quellen zur Wiener "Reigen"-Aufführung unter dem Begriff der "Schaulust" ein "Archiv" – eine Struktur kollektiven Erinnerns. In Anschluss an den Archivbegriff von Jaques Derrida stellt das "Archiv der Schaulust" nicht nur ein "Lustprinzip" innerhalb der "Reigen"-Rezeption fest, sondern beschreibt auch, im Sinne Friedemann Kreuders, eine Systematik von "Erinnerungsrahmen" und damit Möglichkeiten kulturellen Erinnerns im Theater.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Theaterhistoriografie Theater und Erinnerung Aufführungsanalyse Schnitzlers "Reigen" in Wien 1921
Autor*innen
Thomas Arzt
Haupttitel (Deutsch)
Archiv der Schaulust
Hauptuntertitel (Deutsch)
Arthur Schnitzlers "Reigen" in Wien 1921 im Spannungsfeld von Theater und Erinnerung
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
93 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Birgit Peter
Klassifikation
24 Theater > 24.06 Theatergeschichte
AC Nummer
AC08500400
Utheses ID
12146
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
