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Geschlechtergerechte Sprachverwendung in österreichischen Tageszeitungen
Tanja Schuh
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Franz Patocka
DOI
10.25365/thesis.13544
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30097.21062.220963-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der erste Teil der vorliegenden Arbeit stellt das Geschlechterproblem der deutschen Sprache klar und objektiv dar und gibt einen Einblick in die Literatur und in die Empfehlungen zur Sprachverwendung. Es wird kurz auf die historische Entwicklung der feministischen Sprachwissenschaft eingegangen und ein Überblick über die weibliche Entfaltung in der deutschen Sprache geboten. Anschließend wird das generische Maskulinum vorgestellt, dessen Verwendung und Verurteilung besprochen und versucht, eine Definition von geschlechtergerechtem Formulieren herauszuarbeiten.
Im Anschluss werden anhand unterschiedlicher Quellen die Grundprinzipien für eine geschlechtergerechte Verwendung der deutschen Sprache sowie auch die Leitlinien, die vorgeschlagen werden, um diese obersten Grundsätze zu gewährleisten, dargelegt und diskutiert und anhand einiger Beispiele deutlich gemacht.
Der zweite große Teil der Arbeit enthält eine empirische Untersuchung über die Sprachverwendung in österreichischen Tageszeitungen. Es wird genau untersucht, inwieweit öffentliche Medien wie Tageszeitungen der Forderung einer geschlechtergerechten Sprachverwendung nachkommen bzw. welche Versuche unternommen werden, um Sexismus in der Sprache zu vermeiden. Anhand genauer Untersuchungen und statistischer Auswertungen wird die Sprachverwendung der Zeitungen genau gefasst und im Anschluss ein umfassender Vergleich der prozentualen Verteilung der geschlechtergerechten und nicht-geschlechtergerechten Ausdrücke angestellt.
Abstract
(Englisch)
The first part of this thesis shows the gender issue of the German language and provides an insight into the literature and the guidelines and recommendations for the use of language. It briefly reviews the historical development of feminist Linguistics and the use of the generic masculine.
Following the basic principles for a gender-equitable use of German as well as the guidelines that are proposed to ensure this principles are illustrated and discussed and should be made clear on the basis of some examples.
The second part of the thesis contains an empirical study about language use in Austrian daily newspapers and in which extent the public media such as newspapers meet the demands to a gender-equitable use of the german lenguage.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
language use gender equality daily papers
Schlagwörter
(Deutsch)
Sprachgebrauch Geschlechtergerecht Tageszeitungen
Autor*innen
Tanja Schuh
Haupttitel (Deutsch)
Geschlechtergerechte Sprachverwendung in österreichischen Tageszeitungen
Paralleltitel (Englisch)
Gender-equitable use of lenguage in Austrian daily newspapers
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
142 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Patocka
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC08504255
Utheses ID
12171
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 353 |
