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Flüchtlinge und interne Vertriebene in Postjugoslawien
ist die Flüchtlingskrise eine Gefahr für die Demokratisierung Serbiens?
Tolga Kaan Kuterdem
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Dieter Segert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13571
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29662.11183.292366-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der chronischen Flüchtlingskrise im postjugoslawischen Raum und dem Demokratisierungsprozess Serbiens. Es wird vermutet, dass Serbien, nur unter der Voraussetzung der Entwicklung dauerhafter und nachhaltiger Lösungen für die flüchtlingsspezifischen Probleme, erfolgreich seine demokratische Transformation weiterführen kann. Die Untersuchung ergab, dass Flüchtlinge und interne Verriebene in Serbien politisch, durch Nationalismen genährte Ressentiments und eingeschränkte politische und bürgerliche Freiheiten sowie sozio-ökonomisch, durch Armut, hohe Arbeitslosigkeit und schlechten Lebensbedingungen, diskriminiert werden. Untersuchungsgegenstand waren diesbezüglich völkerrechtlich relevante Vertragstexte, regionale Abkommen des MARRI Regional Forum, Strategiepapiere der Republik Serbien und Berichte diverser Internationaler Organisationen und NGOs. Letztlich zeigte sich, dass demokratische politische Systeme diverse Voraussetzungen haben, die deren Funktionsfähigkeit ermögliche. Eine chronische Flüchtlingskrise könnte diese Voraussetzungen allerdings negativ beeinträchtigen.
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis will analyse the connection between the protracted refugee situation in the post-Yugoslav region and Serbia’s democratisation process. It will be argued that Serbia can only uphold its successful path towards democracy, if durable solutions can be found for the specific problems refugees and internally displaced persons face. Refugees and internally displaced persons in Serbia are being discriminated against politically, by nationalisms and limited political and civic rights as well as socio-economically, by poverty, high unemployment and bad living conditions. In this respect, international treaties, agreements of the MARRI Regional Forum, Strategy papers of the Republic of Serbia as well as reports by International Organisations and NGOs were analysed. The key findings were that democratic political systems have certain preconditions in order to be stable. A protracted refugee situation however, might undermine these preconditions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Postjugoslawien Serbien Demokratisierung Flüchtlingskrise Flüchtling interne Vertriebene
Autor*innen
Tolga Kaan Kuterdem
Haupttitel (Deutsch)
Flüchtlinge und interne Vertriebene in Postjugoslawien
Hauptuntertitel (Deutsch)
ist die Flüchtlingskrise eine Gefahr für die Demokratisierung Serbiens?
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
110 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dieter Segert
Klassifikation
89 Politologie > 89.35 Demokratie
AC Nummer
AC08561296
Utheses ID
12195
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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