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Der Einfluss von Medien auf die Einstellung von Geschlechtsstereotypen bei Kindern und Jugendlichen
Sandra Gortva
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrike Willinger
DOI
10.25365/thesis.13587
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29745.73169.226353-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss der Medien auf die Einstellung der Geschlechtsstereotypen bei Kindern und Jugendlichen. Dabei sollte im Speziellen auf die Bereiche Fernsehen, Computerspiele und Bücher eingegangen werden. Neben den Hauptthemen, ob die medialen Bereiche einen Einfluss auf die Selbstzuschreibung geschlechtsstereotyper Eigenschaften haben, wurde noch das Medienverhalten im Allgemeinen, sowie die geschlechtliche Nutzung der einzelnen Bereiche genauer betrachtet. An der Studie nahmen 685 Schüler und Schülerinnen im Alter zwischen 7 und 19 Jahren teil. Der dafür entworfene Fragebogen beinhaltete die bereits vorliegenden BSRI-Selbsteinschätzungsskala (Löbel et. Al, 1993), sowie Fragen zu Freizeitaktivität und medialem Verhalten. Dabei wurden die Schüler und Schülerinnen gebeten Antworten zu ihren Fernseh-, Computerspiel- und Leseverhalten zu geben. Ebenso Angaben zu ihren Lieblingssendungen, -spielen und –bücher, wie über die präferierten Protagonisten und deren Eigenschaften. Anhand der Selbsteinschätzungsskala konnte gezeigt werden, dass sich die Selbsteinschätzung auch in der Wahl der geschlechtlichen Hauptfiguren, Themen und Charakteristiken wiederspiegelt. In allen 3 medialen Bereichen ist zu sehen, dass sich sowohl Mädchen als auch Buben häufiger oft für gleichgeschlechtliche Darstellungen und Personen entscheiden. Auch das Alter betreffend gibt es diesbezüglich Unterschiede. Bezüglich der wöchentlichen Nutzung konnte im Bereich Fernsehen und Computerspiele gezeigt werden, dass diejenigen Schüler und Schülerinnen, welche öfter in der Woche fernsehen oder Computerspiele spielten, sich auch häufiger oft mit maskulinen Eigenschaften beschreiben. Jene mit geringerem Konsum zeigten vermehrt feminine Selbstzuschreibungen auf.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Medien Geschlechtsstereotypen Kinder Jugendliche
Autor*innen
Sandra Gortva
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss von Medien auf die Einstellung von Geschlechtsstereotypen bei Kindern und Jugendlichen
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
184 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Willinger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.59 Entwicklungspsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08459991
Utheses ID
12211
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
