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Eltern als Trainer(innen) im Leistungssport
Marco Hammerl
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Rosa Diketmüller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13659
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29487.49191.599453-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Eltern trainieren ihre Kinder nicht selten über die Initiationsphase hinaus und übernehmen auch im Leistungssport die Leitung des sportlichen Trainings. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war, den aktuellen Wissenstand über das Phänomen der Eltern als Trainer(innen) zu erweitern. Interviews mit fünf Trainer-Athlet(in)-Konstellationen (5 Athlet(inn)en, 4 Trainerväter) wurden durchgeführt und mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten neben bereits in der Forschungsliteratur beschriebenen Aufgaben und Unterstützungsleistungen der Eltern und Trainer(innen) Vor- und Nachteile der Personalunion. Darüber hinaus wurden Konsequenzen der Übernahme des Trainer(innen)amtes durch einen Elternteil auf innerfamiliäre Strukturen und die Trainingsgestaltung sowie mögliche Konflikte und Mechanismen zu deren Abklärung dargelegt. Daraus lässt sich auf Voraussetzungen für die optimale Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien (strikte Rollentrennung, gute Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen, gemeinsame Ziele) schließen. Um die Generalisierbarkeit der Resultate zu ermöglichen, wird die Erweiterung der Stichprobe um themenrelevante Personen (weitere Bezugspersonen aus Familie und Sport, Trainerinnenmütter, gescheiterte Athlet(inn)en-Trainer(innen)-Konstellationen) angeraten.
Abstract
(Englisch)
The purpose of the present study was to provide empirical data to gain further knowledge about the prevalent parent-coach phenomenon. Five familial coach-athlete dyads (5 child-athletes, 4 father-coaches) were interviewed and their responses were content analyzed. Beside well-known parental and coach responsibilities results show positive and negative aspects of the atypical coach-athlete relationship. Moreover, consequences for intra-familial patterns and the organization of training were revealed as well as potential conflicts and corresponding coping strategies. From a practical perspective, it was suggested, that the relationship requires to be characterized by specific relational qualities (communication, mutual trust, common goals) in order to be effective. In addition, a distinct separation of roles needs to be accomplished. Because the generalization of these findings is limited, suggestions for future research were made. A larger sample may contribute information of significant others from the context of family and sport. Interviewing mother-coaches plus child-athletes and parent-coaches who quitted their collaboration at an early stage was also advised.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Elternverhalten Trainer(innen)verhalten Trainervater Trainerinnenmutter Leistungssport Elterntrainer
Autor*innen
Marco Hammerl
Haupttitel (Deutsch)
Eltern als Trainer(innen) im Leistungssport
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
170 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rosa Diketmüller
Klassifikation
76 Sport > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC08883322
Utheses ID
12275
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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