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Psychologische Aspekte des Gesundheitsverhaltens bei Jugendlichen
Resultate einer Längsschnittstudie
Elisabeth Wachter
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Brigitte Rollett
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13708
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29578.45667.452354-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Forschungsfrage dieser Arbeit bezieht sich auf die psychologischen Aspekte des Gesundheitsverhaltens bei Jugendlichen. Durchgeführt wurde die Erhebung als ein Teilbereich im Rahmen einer Längsschnittstudie „Familienentwicklung im Lebenslauf“ (FIL- Projekt), welche von Univ.-Prof. Dr. B. Rollett an der Universität Wien, Fakultät für Psychologie, initiiert wurde. Bei der ersten Erhebungswelle befanden sich die Mütter im sechsten Schwangerschaftsmonat, während bei der siebenten Erhebungswelle die Jugend-lichen im Mittel 18.23 Jahre alt waren. 142 Jugendliche, 141 Mütter und 116 Väter wurden im Zuge der siebenten Erhebungswelle befragt. Folgende Fragebögen wurden eingesetzt, um die Einflussfaktoren auf den Gesundheitszustand der Jugendlichen, zu überprüfen: Der Fragebogen zur Gesundheit und zum Gesundheits¬verhalten wurde mithilfe einer Adaption des Fragebogens “Adolescent Health and Development Questionnaire” von Jessor, Costa und Turbin (2002) erstellt. Der Fragebogen IPPA von Armsden und Greenberg (1987) wurde eingesetzt, um die Bindung zu den Eltern und zu den Freunden zu erfassen, sowie der NEO- FFI von Borkenau und Osendorf (1993), welcher die Persönlichkeits-dimensionen der Jugendlichen aufzeigt. Relevanz für die Fragestellung besitzen auch der Fragebogen zum Freizeitverhalten der Jugendlichen von Rollett, Brandl, Pucher und Werneck (2008) sowie ein Fragebogen zur Erfassung der Identität von Rollett (2005). Die Jugendlichen schätzen ihren Gesundheitszustand auf einer fünfstufigen Antwortskala ein. Die Ergebnisse zeigen, dass sich vor allem der von den Jugendlichen empfundene Stress zu Hause und Stress im übrigen Leben, sowie die Angabe von chronischen Krankheiten negativ auf die Einschätzung des Gesundheitszustandes auswirken. Ein niedriges Familieneinkommen forciert, dass das Mittagessen ausgelassen wird. Jugendliche, die einen höheren Zigarettenkonsum angegeben haben, schätzen ihren Gesundheitszustand schlechter eins. Das Einstiegsalter ist für den Zigaretten-, Alkohol- und Drogenkonsum bedeutend, denn je jünger die Jugendlichen beim Erstkonsum waren, desto eher nehmen sie diese Stoffe ein. Eine gute Beziehung zu den Eltern stellt einen Schutzfaktor dar, da jene Jugendliche weniger Alkohol, Drogen und Zigaretten konsumieren. Die Beziehung zu den Freunden stellt einerseits einen Schutzfaktor dar, da eine gute emotionale Beziehung zu den Freunden mehr Zeit mit Sport bedingt. Die Beziehung zu den Freunden kann zum Risikofaktor werden, da je besser die Kommunikation zwischen den Jugendlichen ist, desto eher werden Drogen, Alkohol und Zigaretten konsumiert. Allerdings wird in keinem der drei Bereiche ein Gruppendruck angegeben. Nicht nur externe Faktoren, sondern auch interne Faktoren, wie die Persönlichkeit, beeinflussen den Gesundheitszustand und das Verhalten bezüglich der Gesundheit der Jugendlichen. Ein Jugendlicher, welcher verträglich und gewissenhaft ist, verfügt über einen besseren Gesundheitszustand im Allgemeinen. Im Gegensatz zu einem Jugendlichen, welcher neurotisch ist, denn dieser gibt einen schlechteren Gesundheitszustand an und trinkt mehr Alkohol. Ein Jugendlicher, welcher offen gegenüber Neuem ist, raucht eher. Hat ein Jugendlicher weitgehend seine Identität übernommen, konsumiert er am wenigsten Alkohol. Ein Jugendlicher, welcher sich im Stadium des Moratorium befindet konsumiert am meisten Alkohol.
Abstract
(Englisch)
The research question of this degree dissertation applies to the psychological aspects of the health behavior of teenagers. The evaluation is realized as a part of the longitudinal study “Familienentwicklung im Lebenslauf (FIL- Projekt)” which was initiated by Univ.-Prof. Dr. Rollett at the University of Vienna, Department for Psychology. During the first evaluation the mothers have been in the sixth month of pregnancy, whereas at the seventh evaluation the teenagers were in the average 18.23 years old. 142 teenagers, 141 mothers and 116 fathers were interviewed in the course of the seventh evaluation. The following questionnaires were used to check the state of health from the teenagers: The questionnaire “Fragebogen zur Gesundheit und zum Gesundheitsverhalten” which was adapted from the questionnaire “Adolescent Health and Development Questionnaire”, constructed by Jessor, Costa and Turbin (2002). The questionnaire IPPA by Armsden and Greenberg (1987) were used to engage the attachment to the parents and friends and also the NEO-FFI by Borkenau and Osendorf (1993) was used to demonstrate the dimension of personality of the teenagers. Pertinence for the research question has also the questionnaire “Fragebogen zum Freizeitverhalten” of the teenagers by Rollett, Brandl, Pucher and Werneck (2008), as well as the questionnaire to seize the identity by Rollett (2005). The health situation is subjective appreciate with a five step answer scale. The results shows that stress at home and stress in the rest of the life, as well as the description of chronical diseases affect the evaluation of the health situation negatively. A low family income labored that lunch is left out and this also account for a risky health behavior. Smoking is also a risk for a bad health state. The entrance to smoke cigarettes, to drink alcohol or to consume drugs is important. The younger the teenagers were to first consume this substances, the more they take right now. A potential protective factor is a good relationship to their parents because then the teenagers drink less alcohol, take less drugs and consume less cigarettes. The relationship to friends is on the one hand a protective factor, because teenagers with a good emotional relationship to their friends spend more time with sports. On the other hand the relationship to friends is a risk factor. The better the communication to friend is, the more they consume drugs, alcohol or cigarettes. A pressure from the group is negated in all three category groups. Not only external factors, also internal factors, like personality, influence the state of the health and the health behavior of teenagers. A teenager who is compatible and conscientious has a better health state in general. In contrast a teenager who is neurotic has a worser health state and drinks more alcohol. A teenager who is open minded, rather smokes. Teenagers who has widely assumed the identity, consumes less alcohol. A teenager who is provided in the state of “Moratorium” consumes the most alcohol.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
health behavior health behavior teenager
Schlagwörter
(Deutsch)
Gesundheit Gesundheitsverhalten Gesundheitsverhalten Jugendlicher
Autor*innen
Elisabeth Wachter
Haupttitel (Deutsch)
Psychologische Aspekte des Gesundheitsverhaltens bei Jugendlichen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Resultate einer Längsschnittstudie
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
196
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Rollett
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.56 Jugendpsychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC08489915
Utheses ID
12317
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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