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Warteraum Zukunft
JungschauspielerInnen und JungregisseurInnen - Ausgangslage, Förderungen, Chancen ; ein Blick auf die derzeitige Wiener Theaterszene
Wiebke Mueller-Wienbergen
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Monika Meister
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13760
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30418.22652.781559-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Österreich wird sowohl in der Innen- wie auch in der Außenwahrnehmung stets als „Kulturnation“ gelobt und beschrieben: „Kultur spielt als Imagefaktor und auch als identitätsstiftendes Merkmal eine große Rolle.“1 Aber wie sieht die Realität für „JungschauspielerInnen“ und „JungregisseurInnen“ in der Kulturnation Österreich aus? Genau hier knüpft die übergestellte Forschungsfrage dieser Arbeit an: wie und wo stehen die jungen SchauspielerInnen und RegisseurInnen heute am Beginn ihrer Karriere, was für Hindernisse gilt es zu überwinden? Schon Brecht stellte sich immer wieder die Frage: „(Denn) wovon lebt der Mensch?“2 Was kostet ein Mensch heute? Diese Frage soll umgekehrt werden: Was ‚darf’ ein Mensch überhaupt noch kosten? Dieses Forschungsinteresse wird gerahmt durch die Frage nach der Existenz eines Mangels an neuen kreativen Ideen des Nachwuchses in der Wiener Theaterszene. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Teile, welche unterschiedliche Aspekte der Nachwuchsarbeit beleuchten sollen. Um die Arbeit an konkreten Zahlen und Fakten (Arbeitslosigkeit, soziale Lage, BerufsanfängerInnen etc.) zu orientieren wird allein die Situation der „JungschauspielerInnen“ und „JungregisseurInnen“ in Wien untersucht werden. Der erste Teil widmet sich der Definitionsfindung: Die Zuschreibung ‚jung’ wurde mit Bedacht gewählt und fasst die Ausdrucksweise der Feuilletons und Pressearbeit der Theaterhäuser auf. Aspekte der Soziologie und Psychologie werden ebenso analysiert wie gesetzliche Grundlagen, so dass am Ende die Frage nach einer Norm, eines Stereotyps, gestellt und beantwortet werden kann um die Leerstelle des Wortes ‚jung’ füllen zu können. Im Anschluss steht die soziale Ausgangslage im Fokus der Arbeit: Einkommensniveau, soziale Absicherung und Versicherungsschutz werden mit Hilfe des „Berichts zur sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler in Österreich“ untersucht und mögliche Antworten auf die erhobene Zahlen gesucht. Zudem soll der Blick auf die Komplexität der verschiedenen Sozialsysteme geworfen werden um mögliche Lücken und Mängel aufzeigen zu können. Um die aktive staatliche Nachwuchsförderung darzustellen werden sowohl die Magistratsabteilung 7, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur sowie das Team 4 beschrieben und ihre aktuellen Förderungen kritisch hinterfragt. Abschließend werden derzeitige Formate der Wiener Theaterhäuser, die sich an „JungregisseurInnen“ und „JungschauspielerInnen“ richten, beschrieben und problematisiert. Die Arbeit soll aufzeigen, wie es um die „JungregisseurInnen“ und „JungschauspielerInnen“ heute bestellt ist, um ein Bild über die gesellschaftliche Wahrnehmung und zugeschriebene ‚Wertigkeit’ im Bezug zur Forschungsgruppe skizzieren zu können. 1 Mailath-Pokorny 25.8.2009. 2 Brecht, B.: Schlusslied der Dreigroschenoper; Frankfurt am Main 2004, S.67.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Theater Theatersoziologie Nachwuchs Förderungen Wiener Theater RegisseurInnen SchauspielerInnen jung
Autor*innen
Wiebke Mueller-Wienbergen
Haupttitel (Deutsch)
Warteraum Zukunft
Hauptuntertitel (Deutsch)
JungschauspielerInnen und JungregisseurInnen - Ausgangslage, Förderungen, Chancen ; ein Blick auf die derzeitige Wiener Theaterszene
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
145 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Monika Meister
Klassifikationen
24 Theater > 24.02 Theater: Allgemeines ,
24 Theater > 24.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
24 Theater > 24.08 Theatersoziologie, Theaterpsychologie
AC Nummer
AC08510990
Utheses ID
12364
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1