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Random Pricing, Advertising and Information
Daniel Dittmer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*innen
Maarten Janssen ,
Gerhard Orosel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13866
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30268.06453.321769-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wir bilden Modelle in denen Firmen in den Gleichgewichten ihre Preise zufällig wählen. Im ersten Modell haben Konsumenten ex-ante keine Information über die Preise die von den Firmen im Markt gesetzt wurden. Für die Konsumenten ist es kostspielig die Preisinformation zu erlangen. Wir zeigen die Existenz eines Gleichgewichts, in dem die Firmen positive Profite haben. Dieses existiert auch, wenn eine Firma einen kompetitiven Vorteil gegenüber, wenn die Informationskosten der Konsumenten hoch. Darüber hinaus kann ein schlechteres Gut zu einem höheren Preis angeboten werden als ein Besseres, wenn die Differenzierung der Güter klein ist und die Informationskosten hoch sind. Im zweiten Modell hat jede Firma Monopolmacht in einem lokalen Markt. Durch die Existenz einer Preisvergleich-Website können die beiden Firmen jedoch konkurrieren. Das heißt, der Betreiber derWebsite (Gatekeeper) setzt eine Werbegebühr für die Firmen und die User der Website können kostenlaus auf die Preislisten zugreifen. Der Gatekeeper erhöht die Werbegebühr wenn sich der kompetitive Vorteil einer Firma vergrößert. Dadurch erhält die Firma mit dem kompetitiven Vorteil eine größere Dominanz auf der Website des Gatekeepers, was verringert der Preiswettkampf verliert an Intensivität. Dadurch kann der Gatekeeper einen größeren Anteil der erhöhten Umsätze der dominierenden Firma extrahieren. Im dritten Modell bewerben Firmen ihr Produkt um die Zahlungswilligkeit der Konsumenten zu erhöhen und dadurch Marktmacht zu generieren. Wir zeigen, dass Semikollusion den Wohlstand verringert und dass eine volle Kollusion den Wohlstand maximiert, wenn Werbung keine externen Effekte hat. Sind die externen Effekte jedoch groß genug, dann ist erhöht Preissemikollusion den Wohlstand. Daher ist die größe der externen Effekte ausschlaggebend für eine optimale Kartellgesetzgebung. So sollte Werbungssemikollusion immer verhindert werden. Jedoch sollte eine Preissemikollusion gefördert werden, wenn die externen Effekte groß genug sind.
Abstract
(Englisch)
We set up models in which firms use random pricing strategies in the equilibria. In the first model consumers are heterogenous in their costs of acquiring price information. We show that there exists an equilibrium in which both firms have positive profits when the costs of acquiring information are sufficiently large for some consumers. This equilibrium can exist even if one firm has a large advantage over its competitor. Moreover, there is a positive probability that a low quality good is offered for a larger price than good of higher quality when product differentiation is small and the consumer's costs of information are large. In the second model, each firm has monopoly power over a local market. However, they have the possibility to compete about a fraction of consumers in the competitor's market by advertising the product on price comparison website. We show that the operator of the website (gatekeeper) benefits from firms having asymmetric profitability. That is, the gatekeeper increases the advertising fee when the advantage in the market increases. This lets the advertising intensities drift apart and thus lowers price competition. Therefore, the gatekeeper can extract larger rents from the firms. In the third model, firms advertise to increase the valuation of consumers and to gain market power. We show that semicollusion is welfare deterring and that the full competition maximizes welfare when there are no spillovers of advertising. Moreover, when spillovers are large enough price semicollusion yields a larger welfare than advertising semicollusion or full competition. Thus, antitrust policy should depend on the underlying spillovers and should allow for price cooperation if spillovers are large.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Random Pricing Advertising Information Information Gatekeeper Mixed Pricing Strategy Consumer Search Virtual Market Persuasive Advertising Semicollusion Collusion Cooperation
Schlagwörter
(Deutsch)
Zufällige Preise Preissuche Preisvergleiche Gatekeeper Werbung Online Märkte Virtuelle Märkte Semikollusion Kooperation
Autor*innen
Daniel Dittmer
Haupttitel (Englisch)
Random Pricing, Advertising and Information
Paralleltitel (Deutsch)
Zufällige Preise, Werbung und Information
Paralleltitel (Englisch)
Random Pricing, Advertising and Information
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
110 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Gerhard Orosel ,
Chaim Fershtman
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.11 Mikroökonomie ,
83 Volkswirtschaft > 83.32 Wettbewerb
AC Nummer
AC08486426
Utheses ID
12457
Studienkennzahl
UA | 084 | 140 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1