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Gesundheitsfördernde- und hemmende Faktoren bei Asylwerbern unter genauer Betrachtung der Genderthematik
Elisabeth Poindl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Brigitte Lueger-Schuster
DOI
10.25365/thesis.13892
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29420.51349.361266-1
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Asylkoordination hat das Projekt „Impuls“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel die gesundheitsfördernden und -hemmenden Faktoren der Asylwerber zu identifizieren und auf wissenschaftlicher Basis aufzuarbeiten. Besonderer Augenmerk wurde bei Recherche und Aufarbeitung auf die Genderthematik gerichtet. Durch aktive Partizipation der Asylwerber soll ein Beitrag geleistetleistet werden, strukturelle Veränderungen einzuleiten.
Für die empirische Untersuchung wurden in St.Pölten sieben Asylwerber interviewt. Fünf der befragten Bewohner lebten in einer Unterkunft des "Verein-Wohnens" und erhielten Unterstützung durch Sozialarbeiter und einen Dolmetscher. Einer der befragten Asylwerber lebte in einem Asylheim und eine Person in einer Mietwohnung.
Die Interviews wurden qualitativ aufgearbeitet.
Als Ergebnis kann zusammengefasst werden, dass jene Asylwerber des Unterkunftgebers "Verein-Wohnen" eine best practice Situation, mit vielen in der Literatur angeführten Schutzfaktoren, wie guter Infrastruktur, sozialer Unterstützung und einem hohen Grad an Selbstbestimmung, vorfanden.
Neben all den positiv gefundenen Faktoren konnten als Risikofaktoren die Trennung der Familie, insbesondere die Trennung von Kindern, den Distress durch die Dauer und Unsicherheit des Asylverfahrens und der Arbeitslosigkeit, gefunden werden.
Abstract
(Englisch)
The “Asylkoordination Wien” initiated the project “Impuls” to explore supportive as well as detrimental issues with regard to the health needs of asylum seekers. Scientific analysis was divided among two psychology students, Nicole Gregorich and Elisabeth Poindl, and formulated within their two degree dissertations.
In the dissertations an important factor was dedicated to gender specific needs. The theoretical part summarised the topical trial results of the health needs of asylum seekers. The empirical results were drawn via a qualitative analysis by interviewing seven asylum seekers in St. Pölten. Five interviewees live in flats of the “Verein Wohnen”, where they are supported by social workers and an interpreter. One asylum-seeker lives in a residential accommodation for asylum seekers and one in a privat rental.
The results show that those asylum-seekers living at "Verein Wohnen" indicated a best-practice situation. Supportive results as indicated in the literature were for example good infrastructure, social support and a high degree of self-determination. Beyond all the positive elements, the main risks identified having an impact on health were separation from family and children, umemployment, and distress caused by the length and uncertain results of the asylum application process.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
asylum seekers gender health needs risk-factors
Schlagwörter
(Deutsch)
Asylwerber Gender Gesundheitsbedürfnisse Risikofaktoren
Autor*innen
Elisabeth Poindl
Haupttitel (Deutsch)
Gesundheitsfördernde- und hemmende Faktoren bei Asylwerbern unter genauer Betrachtung der Genderthematik
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
144 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Lueger-Schuster
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC08490360
Utheses ID
12483
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
