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Zur Praktikabilität des IAT in der Fallbehandlung
Machbarkeit, Akzeptanz und wiederholt Retest-Reliabilität im Vergleich zu ILICA
Elena Simon
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Klaus Kubinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13966
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30127.10608.554869-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Indirekte Verfahren zur Messungen von Persönlichkeitseigenschaften erfreuen sich wachsender Beliebtheit, häufig werden diese Instrumente mit expliziten Fragebogentechniken verglichen. Diese Arbeit hingegen widmet sich dem Vergleich zweier indirekter Verfahren, einem Impliziten Assoziationstest und einem Computersimulationsverfahren. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt einen Beitrag zu der Frage zu leisten, ob sich der Implizite Assoziationstest (IAT) zum Einsatz in der Fallbehandlung eignet. Zu diesem Zweck wurden Retest-Reliabilität und Akzeptanz eines Selbstwert-IAT und des Computersimulationsverfahren ILICA (Phantasiename eines Urlaubszieles) erhoben und anschließend verglichen. Zusätzlich wurde eine Manipulation von Verhaltensvielfalt für den Test ILICA bei einem Teil der Stichprobe vorgenommen, um festzustellen ob Variationen im Verhalten beim zweiten Testdurchgang geringe Stabilitätswerte mitverursachen. Die Daten wurden an einer Stichprobe von 157 SchülerInnen der 7. und 8. Klasse, im Alter von 16 bis 20 Jahren, erhoben. Sowohl ILICA als auch IAT wurden zweimal unmittelbar hintereinander vorgegeben, um situative Einflüsse auszuschließen. Nach dem ersten Durchgang wurde jeweils mit Hilfe eines Fragebogens die Akzeptanz der beiden Verfahren erhoben. Es konnte belegt werden, dass beide indirekten Verfahren den Stabilitätsanforderungen nicht vollkommen genügten. Insgesamt waren die Ergebnisse von ILICA besser. Die Verhaltensmanipulation führte zu keinen signifikanten Unterschieden in den Ergebnissen zu Messzeitpunkt zwei. Die Akzeptanz beider Verfahren war trotz der Undurchschaubarkeit des Messprinzips hoch. ILICA wurde bezüglich der Augenscheinvalidität und Belastungsfreiheit besser als der Selbstwert-IAT eingeschätzt, der IAT hingegen wurde in Bezug auf die Kontrollierbarkeit positiver bewertet. Insgesamt kann der Selbstwert-IAT nicht zum Einsatz in der Fallbehandlung empfohlen werden, da der niedrige Korrelationskoeffizient der Testergebnisse zu den beiden Messzeitpunkten eine zu niedrige Stabilität attestiert. Verbesserungen des Verfahrens, eine genaue Abklärung, was den IAT – Wert verursacht und insbesondere welche Ursache die geringe Stabilität dieses Verfahrens hat, sind notwendig, bevor man diese Messmethode zum Einsatz in der Fallbehandlung empfehlen kann.
Abstract
(Englisch)
Indirect methods for measuring attributes of persnonality increase in popularity. Those instruments are often compared with explicit techniques of questionnaires. On the contrary this paper is dedicated to the comparison of two indirect techniques, an implicit association test and a computer simulation technique. The objective of this work is to make a contribution to the question whether the implicit association test (IAT) is qualified for the application in individual treatment. For this purpose, the retest-reliability and acceptance of a self-esteem IAT and of the computer simulation test ILICA (fancy name of a holiday destination) were collected and subsequently compared. In addition, a manipulation of varieties of behavior was conducted for a part of the sample for ILICA to prove whether varieties in behavior in the second testing cause low stability values. The data were collected via a sample of 157 pupils of the 7th and 8th grade, in the age of 16 to 20 years. ILICA as well as the IAT were immediately conducted two times in succession to foreclose situational ascendancies. After the first testing of each procedure, the acceptance of the two tests was conducted with a questionnaire. It was indicated that both indirect methods do not entirely meet the stability requirements. Altogether the results of ILICA were better. The manipulation of varieties of behavior didn´t entail any significant differences in the results at the second inquiry. The acceptance of both instruments was, in spite of the intransparency of the measurement principle, high. ILICA was assessed better for face validity and freedom of stress than the self – esteem – IAT, the IAT on the other hand was judged more positive for controllability. All in all, the self-esteem IAT cannot be recommended for use in individual treatment, the low correlation coefficient of the test results of the two times of measurement certifies too low stability. Improvement of the instrument, an exact clarification of what causes the IAT effect and in particular which reason the low stability of the technique has, is necessary before this measuring method can be advised for individual treatment.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
implicit associationtest ILICA retest-reliability acceptance manipulation of varieties in behavior indirect methods
Schlagwörter
(Deutsch)
Impliziter Assoziationstest ILICA Retest-Reliabilität Akzeptanz Manipulation von Verhaltensvielfalt indirekte Verfahren
Autor*innen
Elena Simon
Haupttitel (Deutsch)
Zur Praktikabilität des IAT in der Fallbehandlung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Machbarkeit, Akzeptanz und wiederholt Retest-Reliabilität im Vergleich zu ILICA
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
97 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Kubinger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik
AC Nummer
AC08504498
Utheses ID
12548
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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