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Mysterium incarnationis
Über die Menschwerdung Jesu Christi in Augustins Werk De Trinitate
Markus Robert Fischer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Marianne Schlosser
DOI
10.25365/thesis.13972
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29957.63198.881165-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Augustins Opus De Trinitate gehört zur theologischen Weltliteratur. In den lezten Jahren ist es sowohl bei den Philosophen als auch bei den Theologen verstärkt ins Blickfeld gelangt. Dabei ist zu beobachten, dass bis heute keine Monographie zur Christologie in De Trinitate existiert. Diese Studie will dem Mangel ein wenig beheben, wenngleich sie aufgrund ihres eng begrenzten Rahmens nur ein Anfang sein kann.
Das Zentrum des Heilshandelns Gottes liegt für Augustinus in der Inkarnation des Logos. Die Menschwerdung Jesu Christi übertrifft alle alttestamentlichen Theophanien bei Weitem, denn in der Inkarnation verbindet sich Gott mit dem Menschen in Personeneinheit (ad unitatem personae copulatus). Dieses opus inseparabilis der göttlichen Dreifaltigkeit ermöglicht die Rettung des Menschen aus seiner postadamitischen Verfallenheit. Gegen alle Selbsterlösungsversuche aus der paganen und häretischen Umwelt stellt Augustinus die Notwendigkeit des Heilshandelns Gottes an uns Menschen in den Mittelpunkt.
Die Inkarnation des verbum aeternum erreicht ihren Höhepunkt im Kreuzesgeschehen. Das Opfer Jesu Christi am Kreuz bewirkt die Versöhnung zwischen Gott und Mensch. Er ist der wahre Mittler, der die Horizontale der teleologisch orientierten göttlichen Heilsökonomie mit der Vertikale seiner göttlichen Natur verbindet. Die menschliche Natur Jesu verweist auf seine göttliche Natur, der Sohn ist der Weg zum Vater. Durch den Akt des Glaubens vollziehen wir die Bewegung der Mysterien Christi mit und werden damit gleichzeitig zur Wahrheit Gottes geführt, d.h. zu Gott selbst, der das Ziel unseres Lebens ist.
Augustinus Werk ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Konzil von Chalzedon und eine bedeutsame Station der Christologiegeschichte der Patristik. Es gibt außerdem Einblick in das Denken eines Mannes, den seine Sehnsucht nach dem wahren Glauben nicht zur Ruhe kommen ließ, bis er Jesus Christus, den Erlöser, gefunden hatte.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Augustinus Christologie Inkarnation Menschwerdung Jesus Christus Trinität
Autor*innen
Markus Robert Fischer
Haupttitel (Deutsch)
Mysterium incarnationis
Hauptuntertitel (Deutsch)
Über die Menschwerdung Jesu Christi in Augustins Werk De Trinitate
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
95 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marianne Schlosser
Klassifikationen
11 Theologie > 11.51 Frühes Christentum ,
11 Theologie > 11.61 Dogmatik, Konfessionskunde
AC Nummer
AC08927393
Utheses ID
12554
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
