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Veränderung sozialer und emotionaler Kompetenzen verhaltensauffälliger Mädchen im Rahmen einer tiergestützten Intervention (MTI)
Saskia Ebner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Birgit Stetina
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.13978
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29632.88558.222754-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Untersuchung wurden die Effekte der multiprofessionellen, tiergestützten Intervention (MTI) auf die soziale und emotionale Kompetenz und die Aufmerksamkeit mittels systematischer Verhaltensbeobachtung in einer Wiener Volksschulklasse untersucht. Diese „Nestklasse“ ist ein in Österreich einzigartiges Projekt, eine Kooperation der Lehr- und Forschungspraxis an der Universität Wien mit dem Wiener Stadtschulrat, bei dem 5 Mädchen zwischen 6 und 9 Jahren, unter besonderer Rücksichtnahme auf Ihre klinisch relevanten Verhaltensauffälligkeiten gemeinsam in einer Klasse unterrichtet wurden. Das Beobachtungssystem, das auch schon bei Sinabell (2007), Widmann (2008), Raffetseder (2008) und Scherrer (2009) unter ständiger Adaptierung erfolgreich angewendet wurde, wurde auch in diese Evaluation übernommen, um den Verlauf der interessierenden Konstrukte zu den 18 Beobachtungszeitenpunkten zu beurteilen. Bezüglich der sozialen Kompetenzen konnten gute Effekte im Bereich Kooperationsbereitschaft und Aufmerksamkeit erzielt werden. Die Mädchen konnten ihre Fähigkeit, Verbales durch ihre Mimik und Gestik zu unterstreichen, verbessern. Die Mädchen lernten mit Hilfe der tiergestützte Intervention öfters mit angemessener Mimik und Gestik zu reagieren und ihre Aussprache in Form von Deutlichkeit zu verbessern. Bezüglich der emotionalen Kompetenzen konnte durch die Intervention die Emotion Ärger verringert werden, insgesamt nahm der Ausdruck von Emotionen zu. Die Mädchen lernten sich im Verlauf der tiergestützten Therapie in schwierigen Situationen besser steuern und auch ihre empathischen Fähigkeiten nahmen zu. Im Bereich der Aufmerksamkeit nahm die psychomotorische Unruhe der Mädchen ab, sie machten weniger Flüchtigkeitsfehler, ließen sich durch äußere Reize weniger oft ablenken und die Tendenz, Anweisungen, vollständig durchzuführen, stieg an. In Anbetracht dieser positiven Ergebnisse kann MTI als gesundheitsfördernde Maßnahme bei verhaltensauffälligen Volksschulkindern empfohlen werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
soziale Kompetenz emotionale Kompetenz Aufmerksamkeit multiprofessionelle tiergestützte Intervention soziale Unsicherheit
Autor*innen
Saskia Ebner
Haupttitel (Deutsch)
Veränderung sozialer und emotionaler Kompetenzen verhaltensauffälliger Mädchen im Rahmen einer tiergestützten Intervention (MTI)
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
123 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Birgit Stetina
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.55 Kinderpsychologie ,
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie ,
77 Psychologie > 77.80 Spezielle Intervention
AC Nummer
AC08501861
Utheses ID
12559
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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