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Verständigung im mehrsprachigen Krankenhaus unter besonderer Berücksichtigung von "healthacross"
Ivana Riener
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Betreuer*in
Mira Kadric-Scheiber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14068
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30024.10710.867169-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Unter dem Einfluss sich verändernder Rahmenbedingungen im medizinisch-sozialen Bereich wächst die Nachfrage nach kompetenter Unterstützung bei der Arzt-Patient-Kommunikation mit fremdsprachigen PatientInnen. Gerade im medizinisch-sozialen Bereich trägt eine effiziente Kommunikation mit den PatientInnen sowie eine kompetente Betreuung wesentlich zur Genesung und Heilung der Betroffenen bei, aber auch zur Einsparung von Kosten durch Verhinderung der Erstellung von Fehldiagnosen aufgrund von Verständigungsproblemen. Zu Überwindung der Sprachbarrieren gibt es verschiedene Lösungsansätze, wie den Einsatz von mehrsprachigen ÄrztInnen und Pflegepersonal, die Nutzung externer Dolmetscherdienste oder das Hinzuziehen von Angehörigen als Ad hoc-DolmetscherInnen. Der Einsatz von Ad hoc – DolmetscherInnen erweist sich jedoch aufgrund fehlender translatorischer Ausbildung sowie mangelnder Sprachqualität und medizinischen Sachkenntnissen als problematisch. MitarbeiterInnen, die als interne DolmetscherInnen eingesetzt werden, können nur dann als effiziente Ideallösung zur Überwindung von Sprachbarrieren betrachtet werden, wenn sie auch im Bereich des Dolmetschens weitergebildet, geschult und im medizinisch-sozialen Bereich auf die triadische Kommunikation vorbereitet und sensibilisiert werden. In der vorliegenden Arbeit wurde auf „healthacross“ – eine grenzüberschreitende Kooperation im Gesundheitswesen, unter besonderer Berücksichtigung des Pilotprojekts in Gmünd - České Velenice eingegangen. Einige Ansätze sind beschrieben worden, die die Verständigung erleichtern und die Verständigungsschwierigkeiten überwinden helfen sollen. Dabei spielen DolmetscherInnen eine eher untergeordnete Rolle, da vor allem zweisprachige MitarbeiterInnen weitergebildet werden sollen. MitarbeiterInnen, die als interne DolmetscherInnen eingesetzt werden, können nur dann als effiziente Ideallösung zur Überwindung von Sprachbarrieren betrachtet werden, wenn sie, auch im Bereich des Dolmetschens weitergebildet und geschult werden. Die Situation des Dolmetschens im medizinischen Bereich nicht zufriedenstellend ist. Es besteht ein Handlungsbedarf. Vor allem muss die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Problematik gelenkt und für das Thema sensibilisiert werden. Der Notwendigkeit ein Berufsbild für DolmetscherInnen im Gesundheitswesen zu schaffen sollte mehr Bedeutung beigemessen werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Krankenhausolmetschen Arzt-Patient-Kommunikation Verständigung healthacross Kommunikationsbarrieren
Autor*innen
Ivana Riener
Haupttitel (Deutsch)
Verständigung im mehrsprachigen Krankenhaus unter besonderer Berücksichtigung von "healthacross"
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
84 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mira Kadric-Scheiber
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.04 Englische Sprache ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.09 Deutsche Sprache ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.56 Tschechische Sprache und Literatur
AC Nummer
AC08569235
Utheses ID
12635
Studienkennzahl
UA | 065 | 331 | 342 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1