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Die Pfarrkirche in Weistrach als ein Werk am Übergang von Spätgotik zur Renaissance im Raum um Steyr
architekturhistorische Studien
Alfred Fischeneder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Mario Schwarz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14123
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29265.81304.210054-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Pfarrkirche in Weistrach stellt ein ganz besonderes Beispiel der Spätgotik dar. Das Schlingrippengewölbe ist von einem großen Forscherkreis in ganz Europa diskutiert worden. Das Gewölbe wurde als Höhepunkt der Bauaufgabe verstanden. Die vorliegende Arbeit versucht eine ganzheitliche Darstellung und eine Analyse des Bauwerks. Bemerkt wurde dabei der enge geschichtliche und stilistische Zusammenhang zur Pfarrkirche in Behamberg, aber auch zu anderen Kirchen in der Region. Die Pfarrkirche in Weistrach tritt stilistisch in einen Dialog mit den Kirchen der Umgebung, weist aber verschiedene Abweichungen auf. Diese Unterschiede und Neuerungen können nur in einem größeren Rahmen verstanden werden. Ist der Chor von Weistrach noch den Konventionen verbunden, so schließt das Langhaus an die Baukunst von Benedikt Ried an. Ried hat im Wladislawsaal in Prag die außergewöhnlichen Ausdrucksmöglichkeiten seiner Architektur und seiner baukünstlerischen Ideen zusammengefasst und ihnen noch nie da gewesenen künstlerischen Ausdruck verliehen. Diese Schöpferkraft trägt ebenso die Pfarrkirche in Weistrach. Sie gestaltet sich für das kunstinteressierte Publikum als vielseitiges Kulturdenkmal, das sich bis in die jüngste Zeit weiter veränderte, aber den Geist und die Blüte der Spätgotik fortwährend in sich trägt. Die Gemeinden Behamberg und Weistrach gehören historisch betrachtet zu den bedeutungsvollsten Gemeinden im westlichen Mostviertel. Sie sind über viele Jahrhunderte miteinander in gegenseitigem Austausch gestanden und haben einander bereichert. Die Pfarrkirche versteht sich somit im Kontext ihrer Beziehungen und Traditionen eingebettet in eine Kulturlandschaft, die besonders in der Spätgotik in der Umgebung von Steyr ihre Blüte feiert. Bei der Bau-geschichte von Weistrach wird der Einfluss äußerer Faktoren sichtbar. Heraus-gearbeitet wurden die Veränderungen am Bau, die das heutige Gebäude in seinem Gesamtgefüge ausmachen. Dazu gehören vor allem die historistischen Maßnahmen und Vorstellungen, die an der Pfarrkirche angewendet wurden. Aber auch restauratorische Eingriffe in die Substanz ließen einen besseren Blick auf und eine umfangreichere Vorstellung von der ursprünglichen Baugestalt zu. Der Fokus der Arbeit liegt auf der Darstellung der komplexen Einflüsse, die sich auf das Kunstwerk ausgewirkt haben, wie zum Beispiel der wirtschaftlichen Analyse. Das Bauwerk steht stilistisch etwas entfernt von möglichen Vorbildern und lässt daher eine etwas spätere Datierung vermuten. Zudem steht die Kirche an einem gewissen Endpunkt und erfährt keine direkte Nachfolge. Die späteren Bauaufträge im fortschreitenden 16. Jahrhundert werden zumeist von profanen Auftraggebern vorgenommen. Die Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, die Pfarrkirche in Weistrach mit ihren Hintergründen, baulichen Veränderungen, ursprünglichen Raumkonzepten und anderen Aspekten vorzustellen und verschiedene Einflussfaktoren sowie geschichtliche Einwirkungen zu beleuchten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Gotik Renaissance Architektur Niederösterreich Böhmen Benedikt Ried Kirche Österreich Kunst Entwicklung
Autor*innen
Alfred Fischeneder
Haupttitel (Deutsch)
Die Pfarrkirche in Weistrach als ein Werk am Übergang von Spätgotik zur Renaissance im Raum um Steyr
Hauptuntertitel (Deutsch)
architekturhistorische Studien
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
182 S. : Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mario Schwarz
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.01 Geschichte der Geisteswissenschaften ,
20 Kunstwissenschaften > 20.89 Kunstgeschichte: Sonstiges ,
56 Bauwesen > 56.60 Architektur: Allgemeines
AC Nummer
AC08509845
Utheses ID
12678
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
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