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Das Verhältnis von Öffentlichkeit, Privatheit und Medien
eine Betrachtung der Konzepte anhand soziologischer Theorien als Beitrag für die Medienpädagogik
Raphaela Kogler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Christian Swertz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14151
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29190.22836.424365-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Heute ist die Frage nach der Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatheit durch die zunehmende Verbreitung neuer Medien relevanter denn je. Die Gesellschaft befindet sich in einem permanenten sozialen Wandel und entwickelt sich in Richtung Wissensgesellschaft. Es stellt sich nun - auch im Kontext der Medienkompetenzdebatte - die Frage, wie sich das Verständnis von Öffentlichkeit und Privatheit in Relation zu Medien verändert hat. Dieser Frage wird in der vorliegenden Arbeit mittels eines aktualisierend hermeneutischen Vorgehens nachgegangen. Es werden fünf ausgewählte soziologische Klassiker der letzten 100 Jahre und ihre Beiträge zum Wandel der Konzepte herangezogen. Dadurch kommt es zu einem medienpädagogischen Verständnis der Konzepte, welches sich in verschiedensten Ergebnissen zeigt. So stellen Öffentlichkeit, Privatheit und Medien relationale, ineinander übergehende, sich gegenseitig definierende und dynamisch wandelbare Konzepte dar, die sozialem und medialem Wandel sowie einer Historizität unterliegen. Zudem ist Öffentlichkeit aus heutiger, globaler Perspektive als Pluralität bzw. als kommunikative, mediale Öffentlichkeiten zu begreifen. Herausgearbeitete Parallelen zur Medienentwicklungsgeschichte und dem Medienkompetenzmodell zeigen, dass vor allem Medien zum Verständnis der Begriffe beitragen, da sie diese abgrenzen, überhaupt erst hervorbringen oder sich auch der Unterscheidung privat und öffentlich entziehen. Diese und weitere Ergebnisse stellen einen Beitrag für die Medienpädagogik als Wissenschaft dar, indem beispielsweise zukünftige Forschungen, sowie theoretische Ausführungen reflektierter mit diesen Begrifflichkeiten umgehen können.
Abstract
(Englisch)
Due to the increasing dissemination of new media the question about the boundary between public and privacy is more important than ever. Society is in a constant social change and moves towards a knowledge society. Which generates the question, in the context of the media competence debate, how the understanding of public and privacy in relation to media has changed. This key question is going to be answered in this thesis using an updating hermeneutic approach. Furthermore five classic sociological authors of the last 100 years and their contributions to the changes of the concepts were consulted to answer the key question. The result is a media-educational understanding of the concepts, which brings out different results. They represent public, privacy and media as relationally, merging, each other defining and dynamically changeable concepts, which are subject to social and medial change as well as historicity. From a today's global point of view, public as well stands for a plurality and/or communicating and medial public spheres. In the thesis presented parallels to the history of media development and the media competence model show that especially media, contribute to a far reaching understanding of terminology. Because media define and create these terminologies or media escape of this distinction between privat and public sphere. These and other results represent a contribution to the Media education as a science, for example for further research, as well as for theoretical discussions, for a reflected handling of these concepts.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
media public privacy sociological theories Media education
Schlagwörter
(Deutsch)
Medien Öffentlichkeit Privatheit soziologische Theorien Medienpädagogik
Autor*innen
Raphaela Kogler
Haupttitel (Deutsch)
Das Verhältnis von Öffentlichkeit, Privatheit und Medien
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Betrachtung der Konzepte anhand soziologischer Theorien als Beitrag für die Medienpädagogik
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
II, 139 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Swertz
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.31 Öffentlichkeit ,
71 Soziologie > 71.02 Theorie der Soziologie ,
80 Pädagogik > 80.00 Pädagogik: Allgemeines
AC Nummer
AC08574368
Utheses ID
12697
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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