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Das Pressegesetz von 1966 in seiner Anwendung auf katalanische und kastilische Publikationen
Lisa Berger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Georg Kremnitz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14177
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30426.72985.303765-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit zum Thema Das Pressegesetz von 1966 in seiner Anwendung auf katalanische und kastilische Publikationen soll mittels der Analyse statistischer Daten des Instituto Nacional de Estádistica über katalanische und kastilische Publikationen aus den Jahren 1965-1976 evaluieren, ob das genannte Gesetz direkten Einfluss auf die Textproduktion in Spanien genommen hat oder nicht. Dieser praktischen Untersuchung geht allerdings die Erarbeitung des theoretischen Umfelds in Bezug auf Zensur, Zensurpolitik sowie Sprachpolitik voraus. Der Beginn der Arbeit stellt den Definitionsversuch der Begrifflichkeit Zensur, auch im Zusammenspiel mit Propaganda und Meinungsfreiheit, dar. Besonderes Augenmerk wird auf die Erarbeitung der Begriffe Selbstzensur und Sprachzensur gelegt, da diese in direktem Zusammenhang mit der Ergebnisermittlung stehen. In weiterer Folge wird die spanische Geschichte von der Zeit des Bürgerkrieges bis zum Ende der Franco-Diktatur mit Schwerpunkt auf die Zensurpolitik erläutert. Es soll so demonstriert werden, dass die jeweilige politische Konjunktur starken Einfluss auf den Zensurapparat und seine Maßnahmen sowie Kriterien nahm. Auch General Francos Sprachpolitik wird ein eigenes Kapitel gewidmet, da es wichtig erscheint, zu erklären, welche Auswirkungen die Repression einer Sprache, in diesem Fall des Katalanischen, auf die kulturelle Produktion, aber auch auf die Sprecher und die Sprache selbst haben kann. Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Analyse des Ley de Prensa e Imprenta von 1966, wobei versucht wird mittels kritischer Bewertung die Widersprüchlichkeiten und den freien Interpretationsrahmen des Gesetzestextes aufzuzeigen. Seine Auswirkungen, mit Schwerpunkt auf die Buchzensur, werden im Zusammenhang mit der weiteren politischen Entwicklung Spaniens dargestellt. Als letzter Punkt der wissenschaftlichen Arbeit erfolgt die quantitative Analyse der literarischen Produktion in Spanien im relevanten Untersuchungszeitraum auf Basis von Studien des Zensurforschers M.L. Abellán, welche der eigentlichen Bewertung der Zahlen aus dem spanischen Statistikinstitut vorausgeht. Neben der so erneut möglichen Erfassung der quantitativen Auswirkungen wird mit Hilfe weiterer statistischer Daten der Jahre 1965-1968 auch die der inhaltlichen Veränderungen von katalanischen und kastilischen Publikationen möglich sein.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Franco Zensur Sprachpolitik Katalanisch Pressegesetz 1966
Autor*innen
Lisa Berger
Haupttitel (Deutsch)
Das Pressegesetz von 1966 in seiner Anwendung auf katalanische und kastilische Publikationen
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
126 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Georg Kremnitz
Klassifikationen
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.30 Spanische Sprache und Literatur ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.34 Katalanische Sprache und Literatur
AC Nummer
AC08536300
Utheses ID
12719
Studienkennzahl
UA | 236 | 352 | |
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