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Regulation des Körpergewichts
der Einfluss von Psychopharmaka
Barbara Lau
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Hans Goldenberg
DOI
10.25365/thesis.14245
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30201.25949.764753-1
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Adipositas ist weltweit zu einem der wichtigsten Gesundheitsprobleme herangewachsen. Nicht nur in den Industrieländern ist die Zahl der Adipösen angestiegen; die Entwicklungsländer haben mittlerweile auch mit dem Problem der Fettleibigkeit zu kämpfen. Die WHO sagt voraus, dass bis zum Jahr 2015 etwa 2,3 Milliarden Erwachsene übergewichtig (BMI > 25 kg/m2) und mehr als 700 Millionen adipös (BMI > 30 kg/m2) sein werden. In Österreich sind laut dem österreichischem Ernährungsbericht 2008 11% der 18 – 65jährigen Erwachsenen adipös und 31% derselben Gruppe übergewichtig. Dadurch steigen die Kosten für die Behandlung von adipösen Personen immer weiter an. Laut dem ersten österreichischen Adipositasbericht 2006 haben sich für das Jahr 2004 Kosten von 227,7 – 1.138,5 Millionen Euro errechnet.
Übergewicht/Adipositas entsteht durch ein Missverhältnis aus Energieaufnahme und Energieverbrauch. Das zunehmende pathophysiologische Wissen um die Komplexität der Körpergewichtsregulation zeigt, wie stabil und präzise diese Regulationssysteme arbeiten. In diesem System involviert sind Hormone aus dem Fettgewebe, Hormone aus dem Verdauungstrakt, Neurotransmitter und Neuropeptide. Sie beeinflussen das Hunger- und Sättigungsgefühl. Kommt es jedoch zu einer längerfristigen Störung in diesem System, so entstehen Übergewicht und Adipositas. Eine Körpergewichtszunahme kann auch durch psychische Erkrankungen oder den Einfluss der für deren Behandlung eingesetzten Medikamente, die in das Regulationssystem eingreifen können, entstehen. Kommt es zu einer Körpergewichtszunahme unter Psychopharmaka-Einnahme, so sinkt die Bereitschaft der Patienten, ihre Medikamente weiter einzunehmen oder es kommt zu einer Verschlechterung oder Verbreiterung des Krankheitsbildes durch eine neue psychische Belastung. Das Wissen, wieso es zu einer Körpergewichtszunahme oder auch -abnahme unter Psychopharmaka-Therapie kommt, kann in der Entscheidung helfen, ob ein Medikament gewechselt werden sollte oder ob eine konventionelle Life-Style-Therapie hilft, das Körpergewicht halbwegs konstant zu halten.
Abstract
(Englisch)
Obesity has grown to one of the world's most important health problems. Not only in developed countries has the number of obese people increased, developing countries also have to fight with the problem of obesity now. The WHO predicts that by 2015 approximately 2.3 billion adults will be overweight (BMI> 25kg/m2) and more than 700 million will be obese (BMI> 30kg/m2). In Austria, according to the Austrian Nutrition Report 2008 11% of the adults 18 - 65 years of age are obese and 31% of them are overweight. Consequently the costs of the treatment of obese individuals increase considerably. According to the first Austrian Obesity Report 2006 for the year 2004 costs from 227.7 to 1,138.5 million Euro were calculated. Overweight / obesity is caused by an imbalance of energy intake and energy expenditure. The increasing pathophysiological knowledge of the complexity of body weight regulation shows how stably and precisely these regulatory systems work. In this system hormones from adipose tissue, hormones from the digestive tract, neurotransmitters and neuropeptides are involved. They affect feeling of hunger and satiety. However, longer-term disturbance in this system results in overweight and obesity. An increase in body weight may be also caused by mental illness or the influence of drugs used for their treatment, which can intervene in the regulatory system. If there is a body weight gain accompanying the intake of psychotropic drugs, the willingness of the patients to keep on taking their medications may decrease. Moreover, worsening or widening of the disease by a new psychological stress may ensue. Knowing why there is a gain or decrease in body weight in psychiatric therapy can help to determine whether a drug should be changed or whether a conventional lifestyle therapy helps to keep the body weight constant.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
obesity satiety signals hunger signals hypothalamus antipsychotic drugs weight gain
Schlagwörter
(Deutsch)
Adipositas Sättigungssignale Hungersignale Hypothalamus Psychopharmaka Gewichtszunahme
Autor*innen
Barbara Lau
Haupttitel (Deutsch)
Regulation des Körpergewichts
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Einfluss von Psychopharmaka
Paralleltitel (Englisch)
Regulation of body weight ; the influence of antipsychotic drugs
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
X, 119 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans Goldenberg
AC Nummer
AC08530690
Utheses ID
12783
Studienkennzahl
UA | 474 | | |
